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Karonei bleibt Herr auf dem Galgenberg

Karonei bleibt Herr auf dem Galgenberg

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Beim zweiten Escher „Nikloslaf“ wurde David Karonei seiner Favoritenrolle gerecht: Nach 6 km schrieb sich der CSL-Athlet mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg zum zweiten Mal in Folge in das Escher Palmarès ein.

Der Nikolaus war den Organisatoren in diesem Jahr besser gesinnt, denn nach dem leichten Schneefall präsentierte sich die Strecke am Sonntag mit Ausnahme von einigen glitschigen Passagen in gutem Zustand.

Die besten Ergebnisse

Herren:
1. David Karonei 19.27, 2. Frazer Alexander 19.45, 3. Mike Schumacher 20.01, 4. Jeff Cunningham 20.10, 5. Pascal Groben 20.18, 6. Labat Kemei 20.22, 7. Pierre Weimerskirch 20.28, 8. Christophe Kass 20.59, 9. Max Lallemang 21.17, 10. Nicolas Schneider 21.25, 11. Frederik Jensen 22.15, 12. Morten Knudsen 22.22, 13. Christian Marx 22.24, 14. Roger da Costa 22.27, 15. Oliver Paderhuber 22.33, 16. Alain Silverio 22.33, 17. Pol Flesch 22.36, 18. José Azevedo 22.52, 19. Philippe Hubo 23.00, 20. Patrick Streff 23.08, 21. Cédric De Coolt 23.13, 22. Roberto Moura 23.25, 23. Gilbert Schiltz 23.35, 24. Julien Clement 23.38, 25. Bob Lallemang 23.55, 26. Antoine Le Bars 23.57, 27. Axel Nemenz 24.26, 28. Carlo Feltes 24.36, 29. Michael Wolfcarius 24.52, 30. Dan Gonnering 24.56.

Frauen:
1. Isabelle Hoffmann 24:18, 2. Sandra Huberty 24:52, 3. Anouk Krieps 25:03, 4. Lena Kersch 26:26, 5. Claudine Heck-Gilson 26.33.

Die Verlegung von Start und Ziel ins „Stade Emile Mayrisch“ war die einzige Neuerung, die von den Aktiven übrigens positiv bewertetet wurde.

Aufgrund des kleinen Wintereinbruchs hatten sich in diesem Jahr weitaus weniger Konkurrenten auf dem Escher Galgenberg eingefunden; 147 Teilnehmer erreichten das Ziel, rund 70 weniger als bei der Erstauflage.

Keine Zweifel

Der Rennverlauf ist schnell resümiert, und am erneuten Erfolg von David Karonei kamen keine Zweifel auf. Im Gegenteil, nach 2,5 km wies der CSL-Athlet einen Vorsprung von 12» auf den erstaunlich starken Frazer Alexander auf; Mike Schumacher, Pierre Weimerskirch, Labat Kemei, Jeff Cunningham und Pascal Groben folgten auf weitere 15 Sekunden. Bis ins Ziel konnte Karonei seinen Vorsprung bis auf 18» ausbauen. „Es war eine gute, schnelle Trainingseinheit. Am kommenden Sonntag steht mit dem CSL-Cross ein weitaus härterer Test auf dem Programm“, meinte der Sieger. Doch auch Alexander war mit seiner Leistung hochzufrieden: „Ich habe bereits gestern (am Samstag, d. Red.) beim Crosslauf in Waxweiler/Prüm den ersten Platz belegt. Dass ich auch heute (gestern) ein solch starkes Rennen abliefern konnte, gibt mir Motivation für die nächsten Rennen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich den Rambroucher Silvesterlauf bestreiten“, sagte Alexander.

Den Kampf um Platz drei gewann Mike Schumacher, der sich nach einem kurzen Lehrgang in aufsteigender Form präsentierte und wie viele anderen Athleten auch am Sonntag den CSL-Cross programmiert hat.

Frauen

Im Frauenrennen ließen sich Isabelle Hoffmann und Sandra Huberty bis 500 m vor dem Ziel nicht aus den Augen. In der letzten Steigung konnte Huberty aufgrund von Oberschenkelproblemen Hoffmann nicht mehr folgen und musste der rezenten Siegerin des „Trail Uewersauer“ (10 km) den Sieg überlassen. Nur 11» hinter der Celtic-Athletin belegte Anouk Krieps vor Lena Kersch den dritten Platz.

Bleibt noch zu erwähnen, dass der Juniorenlauf über 3 km von Soraya de Sousa Moreira (12’33) vor Elisa Husting (12’53) bzw. von Pit Reckinger (12’07) vor Nicolas Thill (12’14) und Laurent Tousch (12’15) gewonnen wurde. 34 Läufer erreichten das Ziel.