„Der ‚Knuedler‘ steht uns aufgrund des monatlichen Flohmarktes nicht zur Verfügung“, so Mitorganisator Jean-Paul Hild am Mittwoch auf der Vorstellung der kommenden Edition.
Anmeldung
www.dkv-urbantrail.lu
Die Stadtverwaltung sei nicht bereit, den Flohmarkt, der jeden ersten Sonntag im Monat stattfindet, zu verlegen.
Bedauerlich
Durch die Arbeiten in der rue du Fossé sind die Organisatoren ohnehin gezwungen, vom letztjährigen Parcours abzuweichen, was auch bedauerlich ist. „Eigentlich wollen wir den Läufern jedes Jahr die gleiche Strecke präsentieren, damit sie sich optimal vorbereiten können. Das Gleiche gilt für den Austragungstermin.“ Für die Sportler sei es von Vorteil, wenn der Trail einen festen Platz im Terminkalender der FLA habe. „Wir haben der FLA den ersten Sonntag im April vorgeschlagen, aber das scheint, durch den Flohmarkt, schon wieder schwierig zu realisieren zu sein“, gibt Hild zu bedenken.
Am 18. Dezember setzen sich die Organisatoren noch einmal mit der Stadt Luxemburg zusammen, um eine Lösung für die anfallenden Probleme zu finden. „Wenn es nicht anders geht, müssen wir den Start vielleicht in eine andere Gemeinde verlegen, wie zum Beispiel Hesperingen, mit denen wir auch sehr gut zusammenarbeiten“, so Hild. Die Organisatoren sind trotz der Schwierigkeiten sehr zuversichtlich.
27 anstatt 37 km
Trotz einiger Hürden gibt es auch Positives zu berichten. Der „DKV-Urban Trail“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit, was man an der steigenden Teilnehmerzahl sehen kann, die sich jedes Jahr um 300 bis 400 Läufer erweitert.
Neben dem Ultra-Trail, der „GranDucale“, über 56 km, gibt es ebenfalls Rennen über 27 sowie 13 km. Die Kleinen können beim Mini-Trail über 900 m (6-8 Jahre) oder 1.600 m (9-12 Jahre) an den Start gehen.
Der Ultra-Trail sowie die 13-km-Strecke kann ebenfalls in einer dreiköpfigen Staffel gelaufen werden. Zudem sind auch Walker auf dem 13-km-Parcours willkommen. Den 37-km-Trail hat man auf 27 km gekürzt, da dies den Läufern, die den ING-Marathon mitlaufen wollen, wohl entgegenkommt. Anmelden kann man sich online ab dem 7. Januar. Rund ein Drittel der Startplätze sind kostenfrei.
Im Anschluss an die Pressekonferenz haben die Verantwortlichen noch einen Scheck über 2.000 Euro an die Organisation „La Main tendue“ überreicht.
Zu Demaart
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