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Tickner , Huberty und Fransissi

Tickner , Huberty und Fransissi

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Auch das letzte Straßenrennen des Jahres 2012, der Rambroucher Silvesterlauf, war gut besetzt, und so gab es spannende Rennen. Trotz Windstößen und Nieselregen konnten die Veranstalter am Ende 412 Teilnehmer beim Hauptlauf verzeichnen.

Bei den Damen gab es eine kleine Überraschung, Sandra Huberty und Tanja Ley-Fransissi absolvierten die schwere 10-Kilometer-Strecke zusammen und kamen am Ende gemeinsam ins Ziel. Ein guter Abschluss für das Jahr 2012 der beiden Trainingspartnerinnen. Auf den dritten Platz kam am Ende die Trail-Spezialistin Danièle Raach.

Die besten Resultate

1. Benjamin Tickner 32.09, 2. Yonas Kinde 32.15, 3. Louis Corentin 32.52, 4. François Reding 33.30, 5. Christophe Kass 33.32, 6. Alexander Frazer 33.46, 7. Pierre Weimerskirch 34.06, 8. Frank Schweitzer 34.12, 9. Damien Doumont 34.47, 10. David Seidel 34.52, 11. Vincent Kalmes 35.04, 12. Steve Hendriks 35.27, 13. Max Lallemang 35.35, 14. Vincent Laurent 35.41, 15. Luc Scheller 35.42, 16. Dany Papi 35.52, 17. Eric Herber 36.11, 18. Eric Durrer 36.13, 19. Virgil Lan Lancker 36.46, 20. Alain Kieffer 36.48, 21. Pascal Jodocy 36.52, 22. Pascal Berger 36.55, 23. Guillaume Hansen 37.13, 24. Pitt Schneider 37.20, 25. Laurent Reichling 37.46, 26. Frank Bourgnon 37.50, 27. Bo Hakan Nilsson 37.53, 28. Justin Gloden 37.55, 29. Manuel Herren 37.57, 30. Tom Oswald 38.27, 31. Philippe Hubo 38.42, 32. Abdelkader Zaghbib 38.45, 33. Sven Oly 39.05, 34. Alain Biren 39.20, 35. Brian Burg 39.24, 36. Marc Schmitz 39.26, 37. Philippe Brown 39.28, 38. Christian Poos 39.29, 39. Michel Kremer s.Z., 40. Christian Büchler 39.34, 41. Aly Schartz 39.37, 42. Pol Flesch 39.47, 43. Fernand Clees 39.51, 44. Emile Reuter s.Z., 45. Patrick Bega 40.09, 46. Jean-Marie Neuberg 40.11, 47. Ralph Gleis s.Z., 48. Frank Kaufmann 40.21, 49. Pascal Berchem 40.22, 50. Roland Weber 40.33, 51. Tom Greisch 40.34, 52. Tania Fransissi 40.39, 53. Sandra Huberty s.Z., 54. Jean-François Thiltgen 40.48, 55. Serge Christophe 40.50, 56. Patrick Diederich 40.52, 57. Jo Kraus 41.04, 58. Simon Ludovicy 41.06, 59. Christian Heinrichs 41.09, 60. Romain Daix 41.20, 61. Manuel Micolino s.Z., 62. Francis Vey 41.24, 63. Alain Holtz 41.30, 64. Jeremy Bellhe 41.32, 65. Roberto Coleman 41.37, 66. Didier Dendal 41.39, 67. Moris Brust 41.46, 68. Mike Keilen 41.50, 69. Joe Hebeler 41.52, 70. Kurt Joel 41.55, 71. Mario Carrelli 41.56, 72. Karin Schank s.Z., 73. Carlo Feltes 41.58, 74. Daniele Raach 42.02, 75. Mike Diener 42.04, 76. Serge Thill 42.08, 77. Tom Pütz 42.12, 78. Arsène Reuland 42.18, 79. Marianne Brausch 42.24, 80. Gianfranco Mirizzi s.Z., 81. Wilhelm Jacques 42.43, 82. Chris Goebel 42.51, 83. Chris Scholtes 42.55, 84. Pol Daix 42.55, 85. Bob Folscheid 43.01, 86. Pol Reckinger 43.04, 87. Nathalie Bart 43.08, 88, Christian Belche 43.12, 89. Patrick Brust s.Z., 90. Ralph Bourgnon 43.14, 91. Claude Tibessart 43.21, 92. Jean-Marie Zimmer 43.22, 93. Pierre Gratia 43.23, 94. Ronny Kayser 43.28, 95. Paule Kremer 43.33, 96. Paulo Conçalves 43.34, 97. Rik Rohen 43.44, 98. Mike Wagner 43.53, 99. Kevin Hansen 43.58, 100. Marc Stranen-Graas 44.00.

Alle Ergebnisse

www.sylvesterlaf.lu

Bei den Herren hingegen war es ein spannendes Rennen. Der Engländer Benjamin Tickner sowie der Vorjahressieger Louis Corentin befanden sich in der zweiten Runde gemeinsam an der Spitze, dicht gefolgt von dem Äthiopier Yonas Kinde. Ein kleines Missgeschick – Tickner sowie Kinde wurden falsch geleitet – ließ den Abstand des späteren Zweitplatzierten wachsen. Tickner, der nicht so viel Zeit verloren hatte, fand schnell wieder den Anschluss. Für Yonas Kinde begann die Aufholjagd.

Zweikampf

An der Spitze, bis ungefähr km 5, boten sich Corentin und Tickner einen Zweikampf. Doch auf den letzten Kilometern setzte sich der Brite durch, kontrollierte das Rennen ohne größere Schwierigkeiten und kam mit einem Vorsprung von 7 Sekunden auf den Zweitplatzierten ins Ziel. Bis zu km 5 lag der junge Belgier Corentin noch auf Platz zwei, in der letzten Runde musste er sich dann geschlagen geben. Zweiter wurde Yonas Kinde und knapp dahinter kam der 19-jährige Belgier Louis Corentin ins Ziel. Erster Luxemburger wurde Christophe Kass; er platzierte sich im Gesamtklassement auf Rang 5.

Benjamin Tickner wird wohl in Zukunft des Öfteren in Luxemburg zu sehen sein: „Es war ein schweres Rennen, das Auf und Ab und die Wetterbedingungen haben den Lauf für mich sehr schwierig gemacht. Ja, ich bin auch noch falsch gelaufen, aber das war eigentlich meine eigene Schuld, ich laufe schon so lange, da dürfte mir so etwas nicht passieren. Aber trotzdem, ich bin sehr zufrieden und werde sicherlich wiederkommen. Auch werde ich nun wahrscheinlich öfters in Luxemburg laufen: Da meine Freundin Luxemburgerin ist, habe ich auch eine Beziehung zu diesem Land. Wer weiß, vielleicht sehen wir uns bei einem Trail oder einem Cross-Rennen.“

Analyse

Der Dritte und Vorjahressieger Louis Corentin analysierte das Rennen folgendermaßen: „Das Rennen war deutlich schwerer als noch letztes Jahr; die Konkurrenz war größer, aber das hat mir mehr Spaß gemacht. Dass die beiden anderen falsch gelaufen sind, ist schade; ich habe dann gewartet und das Tempo wieder runtergeschraubt, um auf sie zu warten. Mir war von Anfang an klar, dass ich gegen Tickner und Kinde keine Chance habe, die beiden sind wirklich stark. Im neuen Jahr werde ich wieder vermehrt in Amerika starten, da ich dort studiere. Nächstes Jahr werde ich aber sicherlich wieder bei diesem Silvesterlauf starten.“

Sandra Huberty und Tanja Ley-Fransissi liefen bei den Damen gemeinsam über den Zielstrich: „Wir wollten das letzte Rennen und das Jahr gemeinsam abschließen. Wir trainieren oft zusammen und verstehen uns sehr gut. Es war im Vorfeld auch nicht abgemacht, dass wir zusammen laufen, aber es hat sich so ergeben und es hat auch viel Spaß gemacht. Große Ziele hat noch keine von uns für das neue Jahr; vielleicht die Crossmeisterschaften, aber das steht noch in den Sternen. Heute feiern wir erst mal zusammen und lassen das neue Jahr auf uns zukommen.“

Als erster Luxemburger belegte Christophe Kass den fünften Rang: „Klar, ich war schon zweimal auf dem Podium hier, aber ich wusste auch, dass die drei Erstplatzierten sehr stark sind. Tickner bin ich schon beim Mamer-Lauf begegnet; er ist damals schon weit vor Nothum gewesen, ich kannte meine Konkurrenz also. Auch hatte ich letzte Woche ein Trainingslager, daher bin ich etwas müde und kann zufrieden mit meiner Leistung sein. Das nächste Rennen wird voraussichtlich der Crosslauf in Düdelingen sein.“