Fest steht jetzt schon, dass die Erfolgsstory weitergeht, denn nicht weniger als 7.000 Startnummern sind bereits reserviert. Wer am 8. Juni einen Start erwägt, sollte demnach schnellstens von der Voranmeldung Gebrauch machen, denn wie im Vorjahr werden nicht mehr als 10.000 Teilnehmer zugelassen. Im Vergleich zu 2012 verzeichnet die Mammutveranstaltung zu diesem Zeitpunkt einen Zuwachs von rund 20 Prozent; erfreulich, dass neben dem Team-Run auch die Beteiligung beim Marathon nach oben zeigt.
Mit Ausnahme einer kleineren Streckenänderung steht die 8. Auflage im Zeichen der Kontinuität. In diesem Jahr sind die Mitarbeiter der hauptstädtischen Dienste sowie die von Polizei, FLA und CSL besonders gefordert, denn nur wenige Wochen vor dem Marathon steht mit den Spielen der kleinen Länder ein weiteres Großereignis auf dem Programm. Für das Laufspektakel können sich Bürgermeister Xavier Bettel und Sportschöffin Simone Beissel auf 450 Mitarbeiter verlassen, unterstützt werden sie auch am Veranstaltungstag von rund 1.200 ehrenamtlichen Helfern.
Star aus England
Nicht ohne Stolz präsentierte der „Chef“ Erich François die diesjährige Auflage. Neben der erfreulich hohen Beteiligung kündigte er die Teilnahme des Vorjahressiegers Bellor Yator (KEN) an, welcher vor Jahresfrist die Streckenbestzeit um 1’42 auf 2.13’45 verbesserte.
Um ihn auch in diesem Jahr zu fordern, wurde der Äthiopier Zembaba Yigeze Yemanu verpflichtet, der eine Bestzeit von 2.08’27 aufweisen kann. Der eigentliche „Star“ aber kommt aus England: der Brite Steve Edwards hält einen unglaublichen „Guinness-Weltrekord“; in seiner Laufbahn ist er bisher 500 Marathonläufe unter 3.30 Stunden gelaufen und binnen einem Jahr lief er bei 87 Marathons jeweils eine Zeit unter 3.14 Stunden. Im Rahmen des Projektes „Interfaith“ nehmen erstmals 20 buddhistische Mönche teil.
Strecke verlegt
Um der Hektik beim Team-Run zu entgehen, wird der erste Wechsel in ruhiger Lage zur Victor-Hugo-Halle verlegt. Die Stimmung in den Vierteln Merl und Belair soll angeheizt werden und so werden vier Nachbarschaftsgemeinden oder Vereine gesucht, um in diesen beiden Vierteln ein kleines Volksfest zu organisieren. Bleibt noch zu erwähnen, dass die Distanz für die Kinder (jünger als 2003) auf 1 km begrenzt wird.
Zu Demaart
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