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Geschwister Mellina in Feierlaune

Geschwister Mellina in Feierlaune

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Mit Martine und Pol Mellina gewann am Sonntag erstmals ein Geschwisterpaar die nationalen Meisterschaften über 10 km. David Karonei musste sich wie bei den Crossmeisterschaften mit Platz zwei begnügen.

Bei guten Wetterbedingungen setzten sich die Titelfavoriten Pol Mellina und David Karonei vom Start weg vom Rest des Feldes ab. Nach vier km wiesen sie einen Vorsprung von 10″ auf Vincent Nothum und den FLA-Jugendtrainer Justin Mahieu, 13″ auf Nico Klasen, 17″ auf Bob Greis und Yannick Lieners sowie 25″ auf eine Gruppe mit Christian Molitor und Bob Haller auf. Die Entscheidung fiel nach knapp neun km, als Karonei kein Mittel gegen den Angriff von Mellina hatte. Der Schützling von Trainer Yves Göldi hatte einen optimalen Tag erwischt und konnte sich im Ziel nicht nur über seinen ersten Titel auf der Straße, sondern auch über seine neue 10-km-Bestzeit (30.44) freuen. Hinter Karonei musste der fünffache Titelträger Nothum alles geben, um den dritten Podiumsplatz vor seinem Vereinskameraden Yannick Lieners zu verteidigen. Bob Greis sicherte sich Platz fünf knapp vor dem in der Schlussphase stark laufenden Bob Haller, der seine Bestzeit um 28″ auf 32.15 steigern konnte.

Bei den Frauen stand Martine Mellina ihrem Bruder in keinster Weise nach und gewann ihrerseits in neuer Bestzeit (37.25) Titel Nummer eins auf der Straße. Isabelle Hoffmann musste wie beim Cross die Überlegenheit der Celtic-Läuferin anerkennen, war im Ziel aber mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Tania Harpes musste erst in der Schlussphase Hoffmann ziehen lassen, freute sich dennoch über den dritten Rang. In 14 Tagen wird die CAEG-Läuferin beim bekannten Paderborner Halbmarathon an den Start gehen.

Tankam: 1. Straßenlauf-Erfolg

Der eigentliche Hauptlauf über die Halbmarathon-Distanz stand in diesem Jahr im Schatten der nationalen Meisterschaften. Paul Tankam, welcher bisher bei den inländischen Läufen einige Ehrenplätze belegen konnte, zeigte sich am Sonntag von seiner mutigsten Seite und setzte sich bereits nach 3 km an die Spitze. Regelmäßig wie ein Uhrwerk spulte der Celtic-Athlet die restlichen Kilometer herunter und konnte die zu späte Aufholjagd von François Reding (B) und Pierre Weimerskirch abwehren. Im Ziel konnten sich die drei Erstklassierten über neue persönliche Bestzeiten freuen. „Ich bin voll in der Marathonvorbereitung und dank der antrainierten Ausdauer konnte ich das Tempo von Reding auch in der Schlussphase problemlos mitgehen und ihn im Spurt sogar schlagen. Beim Rotterdam-Marathon am 14. April strebe ich eine Zeit um 2.35 an“, so Weimerskirch im Zielbereich. Bei den Frauen feierte Anouck Krieps in 1.27.40 einen souveränen Erfolg vor Marianne Brausch (1.29.14), Danièle Flammang (1.30.38) und Tania Arensdorf (1.32.28).

Die beiden Triathleten Max Biewer (15.28) und Eric Hermes (16.16) dominierten den 5-km-Lauf, bei dem laut FLA-Angaben etliche Meter fehlten. Die Deutsche Annika Wörner (20.01) verwies bei den Frauen Aurélie Wagener (20.17) auf den zweiten Rang.

Insgesamt erreichten bei den Läufen über 10 km und „Semi“ 418 Konkurrenten (161/257) das Ziel.