Bundespräsident Heinz Fischer eröffnete am Sonntag dort zwei neue Dauerausstellungen und einen Gedenkraum, der an die Opfer erinnert. Die im KZ festgehaltenen Menschen waren genau an dem Tag vor 69 Jahren befreit worden. Nach Schätzungen sollen die Nazis 100 000 Menschen in Mauthausen ermordet haben. Für den «Raum der Namen» rekonstruierten Wissenschaftler die Identität von 81 000 Opfern.
Die Ausstellungen seien zu Räumen großer Würde mit einer klaren Botschaft geworden, sagte Fischer: «Niemals wieder.» Zu der Eröffnung kamen neben Mauthausen-Überlebenden unter anderem die Staatsoberhäupter von Polen und Ungarn, Bronislaw Komorowski und Janos Ader, und Israels Justizministerin Zipi Livni.
Man müsse aus der Vergangenheit lernen und jeder Form von Rassismus oder Antisemitismus mit aller Entschiedenheit entgegentreten, sagte Fischer. Die Aufarbeitung der NS-Zeit habe in Österreich lange gedauert.
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