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91 Asylbewerber im April

91 Asylbewerber im April

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LUXEMBURG - Im April haben 91 Menschen in Luxemburg Asyl beantragt. Im März waren es 74. Der Großteil der Asylbewerber stammt aus dem Balkan.

Die Zahl der Asylbewerber in Luxemburg ist im April im Vergleich zum März gestiegen. Das zeigen die neuesten Zahlen des Außenministeriums. So haben 91 Personen im April in Luxemburg Asyl beantragt. Das sind 17 Anträge mehr als im Vormonat. Im April des letzten Jahres wurden vom Außenministerium noch 195 Anträge gezählt. Die meisten Flüchtlinge kamen im April aus Albanien (12), gefolgt von der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (7), Russland (7), Montenegro, Iran, Irak, Libyen und Tunesien (jeweils 6), Kosovo, Nigeria und Afghanistan (jeweils 5) und Bosnien (3). Aus Serbien wurde nur ein Antrag gezählt. 43 Anträge wurden von Menschen aus Europa, 19 von Asiaten und 29 von Afrikanern eingereicht.

In diesem Jahr gingen bisher die meisten Asylanträge von Personen aus dem Kosovo (34) beim Außenministerium ein, gefolgt von Bosnien-Herzegowina (30), Albanien (27), Montenegro (26) und Tunesien (20).

Siebzehn Personen wurden im April als Flüchtling anerkannt. 42 Personen wurde der Flüchtlingsstatus abgelehnt. 55 Personen kehrten freiwillig in ihre Heimat zurück, die meisten davon nach Serbien (21). Das Dublinabkommen sieht vor, dass abgewiesene Asylbewerber wieder in das Land zurückgeführt werden, in dem sie in die EU eingereist sind. so wurden im April 17 Personen nach Belgien, drei nach Frankreich, jeweils zwei nach Italien und Deutschland und jeweils eine Person nach Norwegen, Litauen und in die Schweiz ausgewiesen.

2013 haben bis zum 30. April insgesamt 316 Personen einen Antrag auf Asyl in Luxemburg gestellt.