Am Samstag hatte die CMCM (Caisse Medico Chirurgicale Mutualiste Luxembourg) ihren alljährlichen Kongress. Dabei wurden die Zahlen und Bilanzen den Delegierten vorgestellt. Am Dienstag nun wurden die Resultate der Presse präsentiert.
Die Zusatzkasse verbuchte 2012 einen Gewinn von 2,5 Millionen Euro. Im sogenannten allgemeinen Regime wurde ein Gewinn von 2,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Leistung Prestaplus schloss mit einem Gewinn von 2,3 Millionen Euro ab. Sorgenkind der CMCM bleibt die Leistung Denta- und Optiplus. Dort steht ein Verlust von 2,7 Millionen Euro zu Buche. Seit der Einführung der Leistung im Jahre 2010 ist sie defizitär. Man sei aber auf dem Wege der Besserung heißt es vonseiten der Verantwortlichen der CMCM. Es wurden Maßnahmen eingeführt, welche das Defizit verringern sollen. So wurde die Höchstgrenze für die Ruckzahlungen von 3.000 auf 2.500 Euro herabgesetzt. Die Rückzahlungsrate ihrerseits wurde von 80 auf 70 Prozent zurückgeschraubt.
Mit der Rückversicherung gibt es Spannungen. Diese übernimmt 80 Prozent der Leistungen, die CMCM zahlt ihr aber nur 80 Prozent der Beiträge. Es wird mehr Geld ausgegeben als eingenommen. Wegen Problemen mit der Berechnung der Karenzzeit hat die Rückversicherungsgesellschaft vor einem Jahr den Vertrag mit der CMCM gekündigt. Die Karenzzeit ist der Zeitraum, in dem zwar eine Versicherung besteht, aber noch keine Leistungen gewährt werden. Jetzt soll eine Schiedsstelle wird darüber entscheiden.
60 Prozent der Ansässigen sind Mitglied
Etwa 280.000 Personen sind Mitglied der Zusatzkasse. Etwa 60 Prozent der in Luxemburg lebenden Menschen besitzen eine Mitgliedkarte der CMCM. Beim allgemeinen Regime wurde 2012 ein leichter Mitgliedsrückgang (-1,13 Prozent) verzeichnet. Auch schrieben sich im letzten Jahr weniger Leute bei Prestaplus ein (-0,83 Prozent) als im Vorjahr. Die Leistung Denta- und Optiplus hingegen läuft gut. Dort wurde ein Mitgliederzuwachs von 5,70 Prozent verzeichnet.
Bei den Leistungen hat die CMCM im letzten Jahr weniger Geld für Leistungen im Ausland ausgegeben (-7,6 Prozent im Vergleich zu 2011). Die Verantwortlichen der Kasse erklären diese Entwicklung unter anderem mit einem Rückgang der Personen, die in Ferien ins Ausland fahren.
Zu Demaart
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