Luxemburg zählte am 1. Februar 2011, Tag der letzten Volkszählung 512.353 Einwohner. 98 Prozent davon, 503.280 Menschen, lebten zu dem Zeitpunkt in insgesamt 208.565 privaten Haushalten. Die anderen zwei Prozent, 9.073 Personen, wohnten in Gemeinschaftsunterkünften wie Alters- und Kinderheime, Militärkasernen oder im Gefängnis.
Laut einer Statec-Studie sind 83,4 Prozent der Privathaushalte sogenannte Familienhaushalte. Diese bestehen aus mindestens zwei Personen, die miteinander verwandt sind. Knapp zwei Drittel davon werden von Pärchen mit oder ohne Kinder geführt. Weitere 10 Prozent sind Haushalte mit einem alleinerziehenden Elternteil (8,2 Prozent davon sind Mütter und 1,8 Prozent Väter).
Luxemburger haben weniger Kinder
Insgesamt gibt es mehr Familien mit Kindern (51,7 Prozent) als kinderlose Paare. Dennoch weisen Haushalte, deren Referenzperson ausländischer Herkunft ist, häufiger Kinder auf (57 Prozent), als luxemburgische Familien (47,5 Prozent). Andererseits haben die meisten kinderlosen Paare Luxemburger Wurzeln.
41.469 Haushalte bestehen aus alleinerziehenden Müttern. In 78 Prozent der Fälle, weist die Mutter einen Bildungsstand auf, der dem Abitur (oder weniger) entspricht. Bei weiteren 22 Prozent kann die alleinerziehende Mutter akademische Studien, beziehungsweise den Besuch einer Hochschule vorweisen.
In Bezug auf die Kinder wurde in der Statec-Studie festgestellt, dass 61 Prozent der unter 16-Jährigen in einem Haushalt aufwachsen, in dem beide Elternteile berufstätig sind.
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