Die mit insgesamt 28.000 Euro dotierten Auszeichnungen in in den Bereichen Video, Audio, Textbeitrag und Multimedia werden am 4. Juni in Paris verliehen, wie die Jury am Donnerstag in Saarbrücken mitteilte. Der Medienpreis wurde nach der Absage des Europapolitikers Daniel Cohn-Bendit in diesem Jahr nicht vergeben.
Ausgezeichnet für ihr Video «Le miracle allemand, à quel prix?» über ein derzeit bestimmendes politisches Thema wurde Delphine Simon. Der Beitrag wurde auf «France 2» ausgestrahlt. Den Audiopreis («France Inter») bekommt Delphine Simon für «Mon père s’appelait Werner» über Menschen, die die Belastungen aus der deutsch-französischen Geschichte nicht loswerden.
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In der Kategorie Textbeitrag geht der Preis an die französische Tageszeitung «La Croix» für das Dossier «France-Allemagne, les noces d’or» über die deutsch-französischen Beziehungen im Alltag. Den Multimediapreis erhalten Tawan Arun und Joris Rühl für «Portraits de frontières» über die Grenzen in Europa, publiziert auf www.tv5monde.com. Mit dem Nachwuchspreis wird Isabelle Foucrier für die Serie «Der Diavortrag» (ARTE) zu aktuellen Themen ausgezeichnet.
Der Saarländische Rundfunk vergibt den Deutsch-Französischen Journalistenpreis seit 1983. Partner sind der Sender Arte, das Deutsch-Französische Jugendwerk, Deutschlandradio, France Télévisions, Radio France, Le Républicain Lorrain, die Robert Bosch Stiftung, die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und das ZDF.
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