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Gekündigte müssen neues Personal schulen

Gekündigte müssen neues Personal schulen

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33 Mitarbeiter der in Luxemburg ansässigen UBS Filiale werden im Februar 2014 entlassen. Doch bis dahin müssen die Betroffenen neues Personal ausbilden, das ihre Arbeit übernehmen wird. Die Aleba ist entsetzt.

Die Bankengewerkschaft Aleba zeigt sich in einem Presseschreiben am Donnerstag empört über die umstrittenen Praktiken bei der Luxemburger Filiale UBS Fund Services Luxembourg.

Im vergangenen Monat hatte UBS angekündigt 33 Stellen zu streichen. 10 Mitarbeiter würden woanders weiterbeschäftigt werden. Diesen Schritt begründete die Bank damit, dass sie einen Teil der Aktivitäten im IT-Bereich nach Mahindra Satyam, eine Filiale eines indischen Konglomerats auslagern möchte, so die Aleba. Die Verhandlungen für einen Sozialplan waren am vergangenen Donnerstag gescheitert.

Dreiste Praktiken

Vor allem sorgt aber der nächste Schritt der Bank nun für Unstimmigkeiten. Demnach müssen die betroffenen Arbeitnehmer jetzt während den kollektivvertraglichen Kündigungsfristen an ihren jeweiligen Posten bis zum 28. Februar 2014 das neue Personal ausbilden, welches ihre Arbeit bei Mahindra Saryam übernimmt.

Kommen die 33 noch UBS-Mitarbeiter den neuen Forderungen der Bank nicht nach, so verlieren sie jedes Recht auf die Bedingungen des Sozialplanes, teilt die Aleba mit und spricht von einer unannehmbaren Situation. Laut Bankengewerkschaft Aleba mussten die Verhandlungen vor das Schlichtungsamt getragen werden. Am Freitag beginnt die Schlichtung. UBS zählt in Luxemurg 620 Bankangestellte.