Sonntag1. Februar 2026

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Luxemburger in Cambridge ausgezeichnet

Luxemburger in Cambridge ausgezeichnet

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Der „Mayhew Prize“, der jedes Jahr von der mathematischen Fakultät der Universität Cambridge verliehen wird, geht dieses Jahr an den jungen luxemburgischen Studenten Pierre Haas.

Der 23-jährige Düdelinger besuchte einst das Escher „Lycée de garçons“ (LGE), wo er 2009 seinen Abschluss mit „Mention excellent“ und der außergewöhnlichen Durchschnittsnote von 60 Punkten machte. Im September desselben Jahres wurde Pierre Haas dann auch, gemeinsam mit einigen anderen Ausnahmeschülern, feierlich vom großherzoglichen Paar und Unterrichtsministerin Mady Delvaux-Stehres empfangen und geehrt.
Bereits seit „Sixième“ hat er regelmäßig an internationalen Mathematik-Olympiaden teilgenommen. So hat er 2008 in Madrid und 2009 in Bremen zusammen mit Jingran Lin (Europaschule) zwei Bronzemedaillen gewonnen.

Die oben bereits erwähnte 60 als Durchschnittsnote im „Première“-Examen ist nicht sein erster „Sans faute“ gewesen. Während seiner „Lycée“-Zeit schaffte er dies insgesamt fünf Mal.
Es wurde ihm auch angeboten, eine Klasse zu überspringen, doch der Düdelinger lehnte ab. Er wollte seine Sommerferien nicht dazu opfern, um den ganzen Stoff nachzuholen. 2009 begann er sein Studium an der Universität Cambridge und hat dieses jetzt mit einem außergewöhnlichen Resultat abgeschlossen.

Mathe-Olympiade

2012 betreute der Student die Teilnehmerinnen der Mathe-Olympiade für Mädchen in Cambridge und im März und April 2013 beschäftigte er sich mit der Betreuung der mathematischen Olympiade für junge Mädchen in Luxemburg (EGMO 2013). Seit dem 15. Juni arbeitet er zusammen mit den Organisatoren der afrikanischen Mathematik-Olympiade (PAMO 2013) und bereitet auch die jungen Luxemburger auf die internationale Olympiade (IMO 2013) vor.

Leider war es am Montag nicht möglich, mit dem neuen „Mayhew“-Preisträger persönlich zu reden. Doch die Eltern des jungen Mannes zeigten sich sehr begeistert vom Erfolg ihres Sohnes.
Und auch LGE-Direktor Lucien Thill zeigte sich im Gespräch mit dem Tageblatt begeistert. Aber wenig verwundert über die Nachricht. „Ech hätt mer näischt anescht erwaart“, so Thill. Darüber, dass sein ehemaliger Schützling so weitermacht wie einst im „Lycée“, sei er stolz.