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«Der Ball liegt bei Juncker»

«Der Ball liegt bei Juncker»
(AFP)

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Alex Bodry (LSAP) ist Präsident des Geheimdienst-Untersuchungsausschusses. In einem RTL-Interview will er sich noch nicht festlegen ob Juncker abtreten muss. Er fordert Reaktionen.

«Wir haben viel Arbeit geleistet. Es gab 40 Sitzungen, zahlreiche Zeugen und eine Masse von Unterlagen», sagt Alex Bodry (LSAP) in seiner Funktion als Präsident des Geheimdienst-Untersuchungsausschuss am Samstag in einem RTL-Interview. Für ihn ist eines klar in dem SREL-Skandal: Es tauchen immer die selben Namen auf. In diesem Zusammenhang stellt er sich Fragen: «Was waren die Absichten? Sind es Abrechnungen? Gibt es politische Stripenzieher. «Ob Geheimdienst-Skandal oder Bommeleeër. Wir haben es mit dem Dunstkreis einer Partei zu tun. Der Ball liegt bei der CSV und Juncker» sagt Bodry.

Logo" class="infobox_img" />Der Geheimdienstkontrollausschuss hätte in der Vergangenheit mehr bohren müssen, sagt Bodry. (Foto:Tageblatt-Archiv)

Hier sei so manches über die Jahre schief gelaufen. In Richtung Premierminister Juncker spricht Bodry von einer Vernachlässigung der Aufsichtsplicht. «Wir müssen alles auf Papier bringen,» unterstreicht er. Der LSAP-Präsident will sich aber noch nicht festlegen ob Juncker zurücktreten muss.

Eingeständnis

«Wir brauchen jetzt Transparenz und klare Reaktion, das ist wichtig. Kommt keine Reaktion von Juncker, müssen Konsequenzen im Parlament gezogen werden,» betont er. Er gesteht allerdings auch eigene Fehler ein:» Der Geheimdienstkontrollausschuss hätte in der Vergangenheit mehr bohren müssen, sagt Bodry.

Für die Zukunft schließt der Politiker nicht aus, dass noch weitere bristante Details aus dem Geheimdienst ans Tageslicht kommen. Am kommenden Donnerstag wird über den Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses abgestimmt. Anschließend wurd der Bericht dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt. Ein Datum dafür steht allerdings noch nicht fest.