In ihrer Studie untersucht Creditreform die Konkurszahlen für Luxemburg. Im ersten Halbjahr 2013 zählte die Wirtschaftsauskunftei 522 Insolvenzen. Letztes Jahr waren es im selben Zeitraum 571 Konkurse gegenüber 452 Firmenzusammenbrüchen 2011 und gar nur 363 Insolvenzen im Jahr 2010.
Besorgniserregend ist, dass viele der Unternehmen, die verschwinden älter als fünf Jahre sind. 72 Prozent der Pleiten sind Unternehmen, die älter als fünf Jahre sind, nur 28 Prozent der Insolvenzen betreffen Firmen, die jünger als fünf Jahre sind.
" class="infobox_img" />Die Zahl der Insolvenzen in Luxemburg bleibt hoch. (dpa)
Die GmbH (S.à r.l.), als am häufigsten vertretene Rechtsform, hat mit 308 Firmen den größten Einzelanteil am Konkursgeschehen, gefolgt von der Aktien-Gesellschaft (AG) mit 200 Konkursen.
Dienstleister am gefährdesten
Die meisten Konkurse im ersten Halbjahr 2013 wurden im Dienstleistungsbereich festgestellt (293), gefolgt vom Handel (167), dem Bau (55) und der Produktion (7). Die Dienstleistungsbrache stellt somit mit 56 Prozent den größten Anteil der Konkurse dar. Im selben Zeitraum zählte Creditreform im letzten Jahr im Dienstleistungsbereich 367, im Handel 158, im Bau 37 und bei der Produktion 9 Konkurse.
459 Konkurse wurden beim Gericht in Luxemburg eingereicht, 63 beim Bezirksgericht von Diekirch. Letztes Jahr waren es 508 Anträge in Luxemburg und 63 in Diekirch. Mit insgesamt 1.033 Konkursverfahren hatten die beiden zuständigen Gerichtsbezirke 2012 erstmals die magische Tausendermarke in einem Jahr überschritten.
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