Seit 2005 besuchen ausgebildete Clowns der „Ile aux clowns“ die Patienten im Krankenhaus, um ein wenig Freude in den tristen Krankenhausalltag zu bringen.
Durch das Ende von OPE („Objectif Plein Emploi“) fehlen jegliche Finanzmittel der „Ile aux clowns“. Das Projekt stand am Abgrund, konnte aber nun doch noch gerettet werden. Seit dem 3. Juli haben die fünf Partner Clifford Chance (Anwaltsbüro), „Fondatioun Kriibskrank Kanner“, Help, KPMG Luxembourg Foundation und Servior eine neue „Ile aux clowns asbl.“ gegründet.
Neue Basis
Die Partner schaffen eine neue finanzielle Basis für die Krankenhausclowns. Jeder der Partner bringt durch seine Arbeit in einem spezifischen Sektor die notwendigen Kenntnisse mit ein, um das Projekt langfristig zu garantieren.
Koordiniert wird das Projekt von Joëlle Drees, die langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Mittelbeschaffung (dem sogenannten fund raising) und dem Luxemburger Sozialsektor hat.
Sich wieder als Kind fühlen
Das Ziel der Vereinigung ist es, die Lebensqualität der Kinder oder älteren Mitmenschen in Krankenhäuser oder spezifischen Einrichtungen zu verbessern. Die ausgebildeten Clowns vermitteln den Kindern, sich wieder als Kind zu fühlen und nicht als Patient. Senioren sollen durch die Clowns nicht nur animiert werden, die Clowns können auch zuhören und über Probleme reden.
Die kurzfristige Zielsetzung der fünf Partner heißt schnell handeln. In kürzester Zeit möchte man neue Verträge mit Einrichtungen abschließen. Damit ist sichergestellt, dass die Clowns ihre Aktivitäten wieder schnell aufnehmen können. Auch wenn die „Ile aux clowns“ jetzt eine neue Basis hat, ist man auf Spenden angewiesen. Spenden kann man auf das Konto IBAN LU36 0019 4155 3263 5000 bei der BCEE.
Zu Demaart
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