«Der friedliche Protest von Greenpeace AktivistInnen, die am Montagmorgen ein Informationsbüro über Atomstrom in Form eines nuklearen Fasses eröffnet hatten, wurde auf Anordnung des Gerichtes beendet», heißt es in einer Mitteilung der Umweltorganisation.
Die Straßenbauverwaltung hätte bereits morgens eine Klage gegen die Konstruktion eingereicht. Der Grund: Das Informationszentrum sei illegal und auf einem öffentlichen Radweg aufgebaut worden.
Vorwürfe gegen die Behörden
„Das Verhalten der Straßenbauverwaltung zeigt erneut, auf welcher Seite die öffentlichen Behörden in Sachen Atomstrom und dem Bau der Hochspannungsleitung für einen privaten Großkonzern stehen.“ sagt Roger Spautz, von Greenpeace Luxembourg. Greenpeace protestiert schon seit Jahren gegen die Verlegung einer Sotel-Leitung in Sanem. Sie soll Cattenom-Strom zu den ArcelorMittal-Werken bringen. Auch das Creos-Netz soll davon profitieren.
Der Aufbau des «Symbols» gegen die Nuklearenergie in Belval scheint nicht unter einem guten Stern zu stehen. Am Montagmorgen kam es schon zu einem Zwischenfall, als bei einem Gerangel zwischen Baustellen-Leiter und einem Anwohner eine Person verletzt wurde.
Zu Demaart
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