Nicht nur Fleisch, auch fetthaltige Fische wie Sardinen und Lachs können die Gesundheit gefährden, schreibt «Le Matin». Die Zeitung beruft sich auf eine Warnung der französischen Lebensmittelagentur Anses. Wer mehr als zweimal wöchentlich fettreiche Fische esse, riskiere eine chronische Vergiftung.
Anses weist darauf hin, dass viele Fische mit Dioxinen, Quecksilber und dem Weichmacher PCB belastet seien – alles Stoffe, die durch den Menschen in die Umwelt gelangen. Insbesondere die wegen ihrer Omega-3-Fettsäuren eigentlich besonders gesunden Fische wie Lachs, Sardinen und Hering seien besonders belastet. «Vor allem Fische aus der Mosel wiesen eine hohe PCB-Konzentration auf, heißt es immer wieder von der Luxemburger Lebensmittelsicherheit.
Einige Umweltgifte würden sich in lebenden Organismen ansammeln, insbesondere im Fett, wie beim Aal.
Risiko einer chronischen Vergiftung
Die Lebensmittelsicherheitsagentur Anses empfiehlt, höchstens zweimal wöchentlich Fisch zu essen und dabei bei Art und Herkunft abzuwechseln. Die Luxemburger Lebensmittelsicherheit ist da vorsichtiger. «Einmal im Monat dürfe man heimischen essen. Das gilt jedoch nur für Erwachsene. Kindern sollte man Fische aus Luxemburgs fließenden Gewässern nicht anbieten.
Die Warnung vor übermäßigem Konsum von Fischen aus einheimischen fließenden Gewässern ist nicht neu. Sie wird seit fast zehn Jahren wiederholt. Die Toleranzen zwischen den Ländern ist allerdings unterschiedlich.
Zu Demaart
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