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Mady Delvaux tritt nicht mehr an

Mady Delvaux tritt nicht mehr an

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Die bisherige sozialistische Unterrichtsministerin Mady Delvaux will bei den kommenden Parlamentswahlen in Luxemburg nicht mehr kandidieren.

Eines der LSAP-Aushängeschilder, Mady Delvaux, will nicht mehr als Kandidatin für die Parlamentswahlen im Oktober zur Verfügung zu stehen. Mit dieser Nachricht rückte am Freitagmorgen LSAP-Präsident Alex Bodry raus. Delvaux hat an der Sorbonne klassische Literatur studiert und war danach bis 1989 Lehrerin. Sie ist seit 1974 Mitglied der LSAP. 1987 wurde sie in den Gemeinderat der Stadt Luxemburg gewählt. Von 1999 bis 2004 war Mady Delvaux-Stehres Mitglied der Abgeordnetenkammer.

Von 1989 bis 1994 war die heute 62-Jährige Staatssekretärin für Gesundheit, Sozialversicherung, Jugend und Sport. Nach den Wahlen 1994 wurde sie Ministerin für Kommunikation, Transport und Sozialversicherung. Sie kümmerte sich unter anderem um die Einführung der neuen Pflegeversicherung, organisierte die Eisenbahn neu und setzte die Liberalisierung der Telefondienstleistungen um.

Seit 2004 ist sie Ministerin für Erziehung und Berufliche Ausbildung. Sie setzte hier unter anderem die umstrittene Reformen der Grundschule und der Sekundarschule durch.