Mentholzigaretten können gefährlich sein. Zu diesem Ergebnis kommt ein am Dienstag von der US-Gesundheitsbehörde FDA veröffentlichter Untersuchungsbericht. Dieser lege nahe, dass zwischen dem Konsum von Mentholzigaretten und einer niedrigeren Hemmschwelle für den Rauchbeginn bei jungen Menschen ein Zusammenhang bestehe. Außerdem hätten es Mentholraucher schwerer, ihre Angewohnheit wieder abzulegen.
" class="infobox_img" />Gefahr durch Menthol-Zigaretten. (dpa)
Auch gebe es Anhaltspunkte dafür, dass Mentholzigaretten als mildere Alternative angepriesen würden, hieß es weiter. Insofern werfe die Zigarettensorte mit Blick auf die öffentliche Gesundheit kritische Fragen auf, sagte der Direktor der der FDA unterstellten Behörde für Tabakkontrolle (CTP), Mitch Zeller. Eine Empfehlung für eine Begrenzung oder ein Verbot von Mentholzigaretten sprach die FDA in dem Bericht allerdings nicht aus.
In einem ansonsten schrumpfenden Tabakmarkt sind Mentholzigaretten eine der wenigen Zugpferde. Die Zahl der US-Raucher mit Vorliebe für Mentholmarken stieg von 33,9 Prozent im Jahr 2008 auf 37,5 Prozent im Jahr 2011, wie aus einer Studie der nationalen Behörde für Drogenmissbrauch und mentale Gesundheit (SAMHSA) hervorgeht. Der Zuwachs wurde vor allem bei jungen Rauchern festgestellt.
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