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«Mindestens ein Halbfinale bei Bestzeit»

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Am Mittwoch traf die FLNS-Delegation in Barcelona ein, mit der Mission, die Luxemburger Farben würdig bei den Schwimm-Weltmeisterschaften zu vertreten.

Seit vier Jahren sind das keine leeren Worte mehr, denn Luxemburg greift bei dieser WM in Spanien mit dem Besten an, was der luxemburgische Schwimmsport je zu bieten hatte.

2009 und 2010 gewann Raphaël Stacchiotti bei der Junioren-EM den Titel über 200 m Lagen. In diesem Jahr sicherte sich Julie Meynen bei der Junioren-EM in Polen die Bronzemedaille in der Königsdisziplin 100 m Freistil.

Ebenfalls in diesem Jahr räumte Jean-François Schneiders bei den JPEE in Luxemburg ganz groß ab und qualifizierte sich „in extremis“ für die WM.

Und «last but not least» belegte Laurent Carnol bei der EM 2010 in Budapest einen sensationellen fünften Platz über 200 m Brust, stand 2011 bei der WM in Schanghai als erster Luxemburger in einem Halbfinale, genau wie bei den Olympischen Spielen 2012 in London. Genau dieses Quartett tritt ab Sonntag im spanischen 50-m-Becken an.

Vor Beginn der WM in Barcelona stellte sich der Sportler des Jahres noch einmal den Fragen des Tageblatt

Tageblatt: Hat eure Delegation schon einen Eindruck von Barcelona bekommen und durftet ihr schon etwas WM-Luft schnuppern?

Laurent Carnol: «Wir sind am Mittwoch am späten Nachmittag in Barcelona gelandet, dann fuhren wir erst mal gegen 18.00 Uhr zum Einchecken ins Hotel. Im Anschluss ging es dann aber sofort ins Schwimmbad und wir durften uns einen ersten Eindruck verschaffen.»

Nach dem anstrengenden Studienjahr steht für dich noch diese WM an, ein großes Ereignis. Kannst du dich hierfür noch vollends motivieren?

«Es stimmt, dass mich dieses Jahr viel Kraft gekostet hat. Ich habe in den letzten Rennen gespürt, dass es schwer war, sich zu konzentrieren. Aber im letzten Monat konnte ich mich etwas vom Stress erholen. Wie gut, das wird man dann beim Einschwimmen sehen. Ich denke aber, dass ausreichend Zeit vorhanden war, um die Last abzubauen.»

Hat die Zeit mit Training und Höhenlehrgang gereicht, um eine Form aufzubauen?

«Ich denke schon. Es ist ja nicht so, dass ich nicht weiter in England trainiert habe. Ich habe mehr oder weniger mein Trainingsprogramm durchgezogen und nur wenige Einheiten ausfallen lassen. Das Höhentraining hat dann auch noch einiges gebracht, so dass ich davon ausgehe, dass ich in einer guten Form bin. Die einzige offene Frage ist, ob ich mich ausreichend erholen konnte. Aber wir sind hier bei einer WM, das dürfte Motivation genug sein. Nach Olympischen Spielen ist eine WM der größte Wettkampf.»

Das ganze Interview mit Laurent Carnol lesen Sie in der Tageblatt-Freitagausgabe (22. Juli 2013) sowie als ePaper.