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Im Sand wurde gebaggert

Im Sand wurde gebaggert

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ESCH - Die 19. Auflage des „Luxembourg Beach Open powered by Spuerkeess“ auf dem Escher „Gaalgebierg“ zog am Wochenende unzählige Sportbegeisterte in ihren Bann.

Nicht weniger als 66 Mannschaften, aufgeteilt in zwei Leistungsklassen, gaben sich auf den 1.000 Tonnen verteilten Dünensands auf den fünf Spielfeldern ein sportliches und faires Stelldichein.

Info
www.evbc.lu

Jede Mannschaft trat am Wochenende für mindestens acht Spiele an, bei denen flotte Smashs, Deeps, Crosses, Fake Blocks, Bumps, Beach digs, Cobra Shots, Covers, Skyballs oder Settings keine Seltenheit waren. Besondere Handzeichen hinter dem Rücken zeigten dem Mitspieler an, wie er am besten den Serve ausführt und somit den Gegner besser austrickst.

120 Euro

Pro Spiel harrten die sechs Spieler während 15 Minuten bei hohen Sommertemperaturen aus, um den Weg in die Finalrunden zu erlangen. Als Richter fungierte abwechselnd je ein Spieler der eingeschriebenen Mannschaften, mit Namen wie Champinskins, Lifebar, Polentas, Cheryls Bitches, ImPoSand oder Les Intouchables.

Die Saharaschnorchler um Kapitän Marc Lamborelle und seine früheren Jeunesse-Spieler Schaack und Cardoni sind seit zehn Jahren mit dabei. Pro Mannschaft verlangte der Organisator „Volleyball-Club Esch asbl.“ 120 Euro an Gebühren. Dafür erhielt jeder Spieler ein T-Shirt mit dem Logo „LBO 2013“ und Eintrittstickets für die „Pitcher“-Beach-Party mit DJ Lifebar am Samstagabend.

Der für Freitagnachmittag angesagte Youth LBO musste leider wegen schlechten Wetters abgesagt werden.

50 Helfer im Einsatz

Gut 50 ehrenamtliche Helfer sorgten für den reibungslosen Ablauf der immer erfolgreichen Sportveranstaltung. Der Präsident des 120 Mitglieder zählenden Volleyballvereins ist Aurelio Bonaria. Das unter der Schirmherrschaft der Escher Gemeinde stehende Ereignis wurde von den Hauptsponsoren Spuerkeess, Bonaria frères, Lombardi Sports, Codex, Editus, Sudstroum und Bonaria & fils getragen.

Die Sponsoren LBO waren Decker-Ries, „Pitcher“, Rivella, Emile Weber, Passoa und De Gourmang, den Media Partners gehörten Eldoradio, Tageblatt, Revue und Le Quotidien an.

Promi-Match

Am Sonntagnachmittag spielten beim Promi-Match die Minister Mars Di Bartolomeo und Marc Spautz, die Politiker Félix Braz, Dan Kersch und Henri Hinterscheid (ebenfalls Präsident des Organisationskomitees) oder die Moderatoren Ben Olinger und Dan Spogen gegeneinander. Auch Sascha Pulli vom HBE war mit von der Partie. Von den Cheerleaders Sweet Devils von der Espérance Esch gab es gekonnte Tanzeinlagen.

Im Showmatch der Herren standen sich zwei Belgier, ein Bulgare und ein Lette gegenüber. Bei den Damen begeisterten zwei deutsche und zwei belgische World-League-Spielerinnen die Zuschauer.

Die Preisverleihung erfolgte um 18.00 Uhr. Die drei Erstplatzierten erhielten ein Pokal, die zwei professionellen Mannschaften hingegen ein Startgeld. Zwischen den Pausen gönnten sich ausgelaugte Spieler eine Abkühlung im großen Schwimmbecken. Auch für den Durst und den Hunger war bestens gesorgt. An verschiedenen Ständen wurden Sportbekleidung und Accessoires verkauft. Für die 20. Auflage will man mit beim erfolgreichen Konzept bleiben, wie Vorstandsmitglied Paul Claus versicherte. Der Sand bleibt übrigens für die kommenden Events Beach-Handball (HBE) und Beach Soccer (US Esch) liegen.