Bei der letzten Auflage in Taiwan im Jahr 2009 hatte es für den
Luxemburger zu Bronze gereicht mit einem Total von 957,5 Kilogramm hinter dem Ukrainer Pevnev (1.000) und dem Polen Wiak (965).
In der Zwischenzeit hat der Kraftdreikampf eine explosive Leistungssteigerung erreicht: Bei der letzten WM 2012 hatte Coimbra mit einer Bestmarke von 1.050 kg geglänzt und hatte zum zweiten Mal in Folge Gold gewonnen.
Bei den World Games in Cali, wo 39 nicht olympische Sportarten ausgetragen werden, ist Coimbra der zweite Luxemburger Starter nach Duathlet Nico Klasen (siehe „T“ von Montag).
Der COSL-Kaderathlet startet im Schwergewicht (93-kg-Klasse sowie Coimbras 105-kg-Klasse zusammengewürfelt), wo nach der Wilkus-Relativtabelle gewertet wird – hier führt Coimbra mit 627 Punkten vor seinem „ewigen“ Konkurrenten Lebedko (Russland/626), der Vize-Weltmeister 2012, sowie drei Ukrainern. Bei einem Starterfeld von 10 Athleten, wo nur die RelativBesten der beiden Gewichtsklassen antreten, sowie einigen Wildcards aus Ozeanien und Afrika ist dies der Höhepunkt der Saison für den symphatischen Sportler – mit berechtigten Medaillenchancen.
Gewissenhafte Vorbereitung
Nationaltrainer Hammang hat seinen Schützling auch dementsprechend gewissenhaft vorbereitet und ein weiterer Schritt in Richtung 1.060 Kilogramm ist leistungsmäßig angestrebt. Anibal Coimbra könnte wie so oft im Kreuzheben die Entscheidung erzwingen und sich so eine Medaille sichern.
Die kleine Delegation wird begleitet vom Luxemburger Weltverbands-Präsidenten Gast Parage, der auch als Kampfrichter bei den Titelkämpfen antreten wird.
Die Powerlifting-Wettkämpfe beginnen am Dienstag (30.07.13), Coimbra ist am Mittwoch dran.
Zu Demaart
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