Dienstag13. Januar 2026

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Spektakuläre Premiere

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Die ersten WM-Medaillen der Geschichte im Klippenspringen sind vergeben: In Barcelonas Hafen Port Vell holte die US-Amerikanerin Cesilie Carlton Gold, Silber ging an ihre Landsfrau Ginger Huber und Bronze an die Deutsche Anna Bader.

Der Weltverband FINA hatte den Trendsport erstmals ins offizielle Programm aufgenommen, weil er die Telegenität nutzen wollte.

Das Konzept ging auf: Tausende schauten im Hafen zu, bei jedem Sprung ging ein Raunen durchs Publikum, die Fernsehbilder gehörten zu den spektakulärsten der WM.

Olympische Zukunft

Die drittplatzierte Bader – aber nicht nur sie – hofft nun sogar auf eine olympische Zukunft. „Das wäre der Hammer“, sagte sie, „ich glaube, dass es nicht von heute auf morgen passieren wird. Aber es wäre ein Traum.“

Die Damen absolvierten ihren freien Fall aus 20 Metern von einem Stahlgerüst neben den Segelyachten im Port Vell, mehrere tausend Zuschauer verfolgten das Geschehen auf den Tribünen, der Hafenmole und den Booten.

Zwei Taucher begleiteten die Springerinnen unter Wasser, um bei Unfällen sofort eingreifen zu können. Beim Klippenspringen tauchen die Athleten mit den Füßen zuerst ein, weil die einwirkenden Kräfte auf die Nackenmuskulatur bei einem Kopfsprung zu groß wären.

Bei den Männern greift am Mittwoch (31.07.13) der Kolumbianer Orlando Duque nach Gold. Der frühere Weltserien-Gewinner mit dem markanten Zopf führt nach zwei starken Sprüngen aus waghalsigen 27 Metern zur Halbzeit des Wettbewerbs.

Verpasst

In der Weltserie, vom Brausehersteller Red Bull gekonnt vermarktet, startete zuletzt bekanntlich auch der Luxemburger Alain Kohl. Der Sportsoldat hatte die Qualifikation für die diesjährige Serie, ebenso wie für die WM-Premiere – Teilnahme erfolgte auf Einladung – allerdings verpasst.