Ein Strand in Esch? Ganz neu ist die Idee nicht. Zum „Centenaire“ 2006 hatte die Minettemetropole bereits einen Strand: „Esch plage“ auf den Nonnenwiesen. Ziemlich genau an der Stelle, wo nun das Hallenbad der Nonnenwiesenschule steht. Damals gab es dort Sand, Planschbecken, Umkleiden und eine Bar.
Das vorläufige Programm
Mittwoch (31.07.13) um 18.00 Uhr:
Opening Urban Beach EschFreitag, 2. August:
Zumba Dance Workout mit „Jacomo“Samstag, 3. August:
Openair Cinéma by Syndicat d’Initiative: „Hot Hot Hot“ (20.30 Uhr) und „Les Dents de la Mer“ (22.30 Uhr)Dienstag, 6. August:
Ganztägige Vorstellung von SOS faimMittwoch, 7. August:
Green Unplugged Jam SessionSamstag, 10. August:
Full Moon, Fluo Body Painting, DJMittwoch, 14. August:
DJ und Happy HourDonnerstag, 15. August:
Familientag mit BarbecueSamstag, 17. August:
„Soirée ’Incógnito – Damy & François“Mittwoch, 21. August:
Green Unplugged Jam SessionSamstag, 24. August:
Caliente Party, Salsa- und Zumba-Kurs, Soirée Rythmes LatinoMittwoch, 28. August:
Green Unplugged Jam SessionFreitag, 30. August:
Dîner en Bord de PlageSamstag, 31. August:
Closing Urban Beach EschDas Programm ist noch nicht komplett und kann noch einige Änderungen erfahren, hieß es am Dienstag auf Nachfrage hin von Green Garden, dem Urban Beach-Betreiber.
Das definitive Programm mit genauen Uhrzeiten usw. soll am Mittwoch (31.07.13) bekannt gegeben werden.
(sz)
Infobox Täglich gratis
o Öffnungszeiten:
bis zum 31. August täglich von 12.00 bis 22.00 Uhro Eintritt:
gratis
Die „Urban Beach“ im Stadtzentrum, einen Steinwurf vom Rathaus entfernt, verzichtet zwar auf Planschbecken und Umkleiden, kommt dafür aber mit einem Konzept und allerlei Animation (siehe Kasten) daher.
„Mär wollten net einfach Sand a Still, mär wollten, datt et e Ganzt gëtt“, erklärte am Montag Ralph Waltmans vom Escher „Service culture“. Die „Beach“ war auf der Zielgeraden, und das Konzept, das „daat Ganzt“ im Innersten zusammenhält, war auch bereits zu erkennen: die Wassermelone.
Als Cocktail und in Scheiben
Ein Konzept, das Ralph Waltmans gemeinsam mit Innendekorateurin Sandrine Monteiro ausgearbeitet hat. Der Stoff der 20 Strandstühle zitiert farblich die Wassermelone. Und auch die Bar zieren spritzig grüne, saftig rote, dezent weiße und filigrane dunkle Streifen.
Und Wassermelone auch im Glas. Das „Green Garden“, welches die Strandbar betreiben wird, habe einen Cocktail auf Basis der Wassermelone zusammengestellt. „Geschmaach hu mer en nach net“, sagte Waltmans am Montag. Wassermelone soll des Weiteren auch in Scheiben angeboten werden.
Sandrine Monteiro ist übrigens Escherin und hat sich über die Grenzen ihrer Heimatstadt hinaus als Foto- und Installationskünstlerin einen Namen gemacht. Der Kontakt zum Escher „Service culture“, mit dem sie das Strandkonzept ausgearbeitet hat, kam über eine Ausstellung im Rahmen der „Nuits de la culture“ in der „Maison Mousset“ zustande. Dort stellte sie unter ihrem Künstlernamen SMO aus.
Keine einmalige Veranstaltung
Der Strand soll keine einmalige Veranstaltung werden, sagte Xavier Poos, Chef der kommunalen Dienststelle für ökonomische Entwicklung. Die Stadt habe die Strandstühle, die 40 Klappstühle, die dazugehörenden Tische und die Liegekissen gekauft, und es sei der Wunsch des Schöffenrats, all dies im nächsten Sommer wieder als Strandmobiliar zu nutzen. Genau wie auch der Sand, der gemeinsam mit dem Sand des „Beach time“ auf dem Galgenberg von der belgischen Küste nach Esch gefahren wurde, auch noch nächstes Jahr benutzt werden soll.
Das „Beach time“ sieht Waltmans übrigens als komplementär zur „Urban Beach“. Während „Beach time“ für Körperertüchtigung und Ballspiele stehe, sei der urbane Strand ausschließlich dem „Chillen“ vorbehalten. Ein Ort zum Entspannen.
Zu Demaart
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