Den ersten Versuch in der Kniebeuge mit 385 kg schaffte Coimbra mit Leichtigkeit, indes hier schon seine direkte Konkurrenz schwächelte. Beim 2. Versuch griffen die Loaders unter seine Arme bevor der Versuch beendet war. Die Jury gab ihm einen neuen Versuch, den er aber ablehnte, weil er sich hätte selber folgen müssen und so nur vier Minuten zur Verfügung hatte. Den dritten Versuch mit 400 kg schaffte er dann einwandfrei und hatte einen Vorsprung auf seinen ewigen Konkurrenten Lebedko von 5 Kilo.
Der Ukrainer Dovganyuk zog im letzten Versuch den Kopf noch aus der Schlinge, als er nach zwei Fehlversuchen den entscheidenden 3. mit 390 Kilo meisterte.
Im Bankdrücken legte Coimbra drei gültige Versuche hin und erreichte 257,5 kg. Zu wenig um vorne mit zu mischen und so rutschte er ab auf den 4. Rang.
In seiner wohl schwächsten Disziplin müssen in Zukunft die Hebel neu angesetzt werden, die Konkurrenz enteilt ihm hier zu stark. Der Ukrainer Dovganyuk schaffte zwei Weltrekorde: 315,5 und 322,5 kg indes Lebedko mit 280 kg folgte. Coimbra musste nun in seiner Paradediszplin dem Kreuzheben das Heft noch wenden, wollte er einen Platz auf dem Podium.
Nur noch fünf Athleten
Nach dem Bankdrücken hatte sich die Spreu vom Weizen getrennt: Nur noch fünf Athleten waren in den Medaillenrängen. Nach dem ersten Sicherheitsversuch mit 345 kg hatte Coimbra einen Platz gut gemacht und belegte Platz drei. Es wurde wieder sehr spannend, da der Ukrainer und der Russe nun auch patzten. Coimbra ließ 370 Kilo auflegen im dritten Versuch, er visierte Gold an.
Die Kampfrichter gaben den Versuch jedoch zwei zu eins ungültig. Es siegte am Schluss Dovganyuk mit 616,7 Wilkuspunkten vor Coimbra mit 615,7 und Lebedko mit 610,6 Punkten. Der Weltpräsident Gast Parage überreichte die Medaillen.
Die Ergebnisse
1. Dovganyuk (Ukraine): 390 SQ WR 322,5BP DL317,5 Total 1030,
2. Coimbra: 400-257,5-365-1022,5,
3. Lebedko: 395-280-335-1010 GB
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