Dienstag13. Januar 2026

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Sieben Meetingrekorde

Sieben Meetingrekorde

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Zum 10. Mal bereits zog der CA Schifflingen am Sonntag sein internationales Meeting im Jean-Jacoby-Stadion auf.

Mitten im Sommer meldet(e) die Luxemburger Elite nicht immer vollzählig präsent; die Qualität der ausländischen Athleten und der Zuschauerzuspruch sollten den Verein aber darin bestärken, an dieser lobenswerten Initiative festzuhalten

Die besten Ergebnisse

Frauen, 100 m: 1. Monika Taborska (Cze) 12,10 Sek., 2. Claire Renaud (F) 12,36, 3. Carolin Martin (D) 12,40
400 m: 1. Lydia Casey Mashila (Bot) 53,30, 2. Iveta Pthalova (Svk) 53,82
800 m: 1. Ophélie Claude-Boxberger (F) 2.05.25 Min., 2. Aline Krebs (D) 2.05.74, 3. Charline Mathias 2.06.11, 5. Chantal Hayen 2.20.43, 6. Jenny Gloden 2.21.09, 7. Vera Hoffmann 2.21.41, 8. Anne Reiser 2.21.56, 9. Carole Kill 2.21.76
Hochsprung: 1. Julia Straub (D) 1,80
Stabhochsprung: 1. Kristina Gadschiew (D) 4,40 m, 2. Naroa Agirre (Esp) 4,30, 4. Edna Semedo 3,60
Kugelstoßen: 1. Nadine Kleinert 18,35 m, 2. Shanice Kraft 16,93, 3. Lena Urbaniak (alle D) 15,67
Diskus: 1. Sabine Rumpf (D) 55,97, 2. Katerina Klausova (Cze) 54,58, 3. Katinka Urbaniak (D) 50,26
Männer, 100 m: 1. Peter Emelieze (Ngr) 10,35 Sek., 2. Anthony Alozie (Aus) 10,39, 3. Béranger Bossé (Caf) 10,43, 4. Patrick Domogala (D) 10,53, 7. Festus Geraldo 11,02 (VL: 10,95)
200 m (Zeitläufe): 1. Patrick Domogala (D) 20,90 Sek., 2. Peter Emelieze (Nig) 21,24, 3. Pako Seribe (Bot) 21,25, 6. Vincent Karger 22,42, 7. Wesley Charlet 22,61, 8. Olivier Boussong 22,76
400 m: 1. Pako Seribe (Bot) 46,65
800 m (Zeitläufe): 1. Timo Benitz (D) 1.47.56 Min., 2. Sofiane Selmouni (F) 1.47.99, 3. Bartosz Nowicki (Pol) 1.48.12, 11. Christophe Bestgen 1.53.62
5.000 m (Mémorial Paul Frieden): 1. Alex Kibet 13.48.05 Min., 2. Peter Bomo (beide Ken) 13.51.23, 3. Monder Rizki (B) 13.56,05, 5. Yonas Kinde (Eth/CA Beles) 14.32.69
Weitsprung: 1. Denis Eradiri (Bul) 7,45 m, 2. Radek Juska (Cze) 7,36, 3. Savvas Diakonikoas (Gre) 7,33
Hochsprung: 1. Kabelo Kgosiemang (Bot) 2,25 m, 2. u.a. Kevin Rutare 2,05
Stabhochsprung: 1. Michel Frauen (D) 5,40 m, 2. Stanley Joseph (F) 5,30, 3. Tom Konrad (D) 5,30
Kugelstoßen: 1. Gaëtan Bucki (F) 19,42 m, 2. Jacub Szyszkowski (Pol) 19,30, 3. Tobias Dahm (D) 18,80
Diskus: 1. David Wrobel (D) 57,38 m, 2. Igor Gondor (Cze) 56,70, 3. Michael Salzer (56,67), 4. Marek Barta (Cze) 54,07, 7. Marc Meyer 43,82

Alle Resultate: www.cas.lu

Sieben Meeting-Rekorde

Belohnt wurde der CAS am Sonntag mit sieben Meeting-Rekorden: im Kugelstoßen Damen und Herren, über 5.000 m Herren, 100 und 200 m Herren, im Hochsprung Herren und Stabhochsprung Damen.

Belohnt wurden die Zuschauer demnach u.a. von Kabelo Kgosiemang aus Botswana mit einem Flop über 2,25 m sowie einem blitzschnellen 100-m-Finale, wo insgesamt vier Sprinter unter dem alten Meet-Rekord (10,55) blieben. Auch das erstmalig ausgetragene Mémorial Paul Frieden ließ an Spannung und an in Luxemburg kaum bis nie zu sehenden Klasse-Zeiten nichts zu wünschen übrig.

Herausragend natürlich auch der Kugelstoß-Sieg der Deutschen Nadine Kleinert, dem Star des Meetings: Nicht mehr und nicht weniger als eine amtierende Europameisterin trug sich ins Schifflinger Palmarès ein.

Aus unterschiedlichen Gründen fehlten große Teile der Luxemburger Elite am Sonntag. Von den angekündigten Athleten fiel kurzfristig noch Stabhochspringerin Gina Reuland verletzt aus, Kugelstoßer Bob Bertemes stand zwar in den Startlisten, hatte einen Start aber gar nicht geplant.

Über 100 m blieb Festus Geraldo zum zweiten Mal in seiner Comeback-Saison unter 11 Sekunden. Stabhochspringer Joé Seil blieb in einem Klassefeld (sechs über 5 m) leider ohne gültigen Versuch.

Zufrieden

Ein gewisses Augenmerk lag über 800 m auf Charline Mathias, die vergangenes Wochenende erstmals unter 2’05 gelaufen war. Nun, an diesem Wochenende trat sie zweimal an, lief am Samstag in Gent 2.06.25 Min. und legte am Sonntag als Dritte des Rennens noch einmal 2.06.11 nach.

Enttäuscht war sie nicht, und den Landesrekord von 2.04.1 aus dem Jahr 1980 „werde ich diese Saison auch nicht mehr angreifen, nein. Ich mache jetzt erst mal ein bisschen Ferien, und dann kommen Anfang September noch die Jeux de la Francophonie. Die Saison war lang, seit Ende Mai und den JPEE“, so die 21-jährige Studentin.

Welche ihre Saison denn auch eher „langfristig“ analysiert, nach 14-monatiger Verletzungspause bis Anfang Januar 2012: „Dass ich dann in dem Jahr nach sechs Monaten Training eine 2.09 da stehen hatte, da war ich schon froh. Und jetzt bin ich bei 2.04 … Auch mit den beiden 2.06ern jetzt an zwei Tagen nacheinander bin ich zufrieden. Das alles ist eine gute Basis!“

Aus den Jugend-Wettbewerben im Vorprogramm seien die 1,92 Meter im Hochsprung von Ben Kiffer hervorgehoben, der sich zum wiederholten Male diese Saison steigerte.