Immer wieder sorgt der Esel auf dem Diekircher Kirchturm für Diskussionen. Dass Kulturministerin Octavie Modert (CSV) nicht begeistert ist, war bereits bekannt. Am Mittwochabend bezieht Modert Stellung in einer Pressemitteilung. Polemik sei bei dieser Geschichte nicht angebracht.
Die Kulturministerin verweist auf die bestehende Gesetzeslage. Die Laurentiuskirche in Diekirch sei 1978 zum „Monument national“ eingestuft worden. Demnach seien Änderungen an jenem Gebäude nur mit Zusage vom Kulturministerium möglich. Deshalb habe man ja schließlich diese Gesetze zum Schutz von Kulturerbe erlassen, so die Ministerin.
„Aus diesem Grund ist es nicht nur wünschenswert, sondern normal, dass die politisch Verantwortlichen, wie die lokalen Politiker, diese Regeln einhalten, die uns das Parlament vorschreibt“, betont Octavie Modert.
Ein Hahn und ein Kreuz zieren weltweit alle katholischen Kirchen, eine langjährige Tradition, so die Ministerin. Diese Zeichen seien demnach von einem hohen symbolischen Wert. Die Diekircher Kirche sei einzigartig in Luxemburg. „Sicherlich findet man einen anderen Platz, um den Esel vorzuführen“.
Zu Demaart
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