Samstag3. Januar 2026

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Ausgangssperre für Scharm el Scheich

Ausgangssperre für Scharm el Scheich
(dpa)

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Die ägyptische Regierung hat nach den blutigen Straßenschlachten eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Sie gilt auch für die von Luxemburg aus angeflogenen Küstenregionen.

Auf seiner Homepage rät das luxemburgische Außenministerium aufgrund der politischen Ereignisse von nicht dringend notwendigen Reisen nach Ägypten ab (Stand 10. Juli 2013). Die ägyptische Regierung hat nach den blutigen Straßenschlachten zwischen Islamisten und der Polizei am Mittwoch eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Danach darf sich in Kairo und elf weiteren Provinzen zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr niemand auf den Straßen bewegen. Die Ausgangssperre sollte ursprünglich bereits um 19.00 Uhr beginnen. Das staatliche Fernsehen meldete jedoch am Abend, die Regierung habe nun beschlossen, dass das Ausgehverbot erst später beginnen solle.

Das staatliche Nachrichtenportal Al-Ahram meldete, die Ausgangssperre könne bis zu einem Monat lang gelten. Betroffen seien die Provinzen Kairo, Alexandria, Giza, Assiut, Al-Buhaira, Beni Sueif, die Provinz Süd-Sinai mit den Touristenorten Scharm el Scheich und Nuwaiba, Nord-Sinai, Suez, Al-Minia, Ismailija und Sohag.