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Frankreichs Winzer sind pessimistisch

Frankreichs Winzer sind pessimistisch

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Frankreich droht eine der schlechtesten Weinernten der vergangenen 40 Jahre. Konkrete Prognosen zur kommenden Weinlese in Luxemburg gibt es allerdings noch nicht.

Grund für das schlechte Ergebnis in Frankreich seien das kalte und regnerische Frühjahr und Hagelstürme im Sommer, erklärte der landwirtschaftliche Informationsdienst FranceAgriMer am Mittwoch. Erwartet werde eine Ernte von 43,5 Millionen Hektolitern, das sei klar unter dem Zehnjahresdurchschnitt von 45,4 Millionen.

Damit gelte die diesjährige Ernte als eine der schlechtesten in 40 Jahren. Sie liege aber über der des Vorjahres mit 41,4 Millionen Hektolitern, sagte der bei FranceAgriMer für Weinanbau zuständige Jérôme Despey. Einige Weinbauern in den berühmten Anbaugebieten Bordeaux und Burgund hätten mit ansehen müssen, wie Hagel fast ihre gesamte Ernte zunichte machte.

Was die Weinlese in Luxemburg betrifft, so ist es noch zu früh Prognosen zu erstellen, teilte das Weinbauinstitut Tageblatt.lu am Donnerstag mit. Frühestens in zwei Wochen könne man sich ein konkretes Bild zur kommenden Weinlese machen, heißt es weiter. Wegen den Temperaturunterschieden zwischen dem Nachbarland und Luxemburg können die Franzosen früher Prognosen erstellen. Im Vorjahr lag die Ausfallquote in Luxemburg zwischen 35-40 Prozent.