Das US-Unternehmen Jumpstart Fund startetet am Donnerstag den Aufruf, per Internet an der Entwicklung des neuartigen Verkehrsmittels mitzuarbeiten. Beim «Hyperloop» sollen die Reisenden mit bis zu 1220 Stundenkilometern durch Röhren sausen – etwa so wie früher die Briefe in der Rohrpost.
Der US-Erfinder und -Unternehmer Elon Musk hatte seine Vision vor kurzem vorgestellt. Demnach sollen die Reisenden in Kapseln sitzen, die durch eine Röhre mit niedrigem Luftdruck schießen. Luftkissen sollen die Kapseln stabilisieren. Musk sagte, die Verbindung zwischen Los Angeles und San Francisco würde voraussichtlich sechs Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro) kosten – und damit deutlich weniger als die rund 70 Milliarden Dollar für eine bereits in Planung befindliche Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke.
Crowdfunding und Crowdsourcing
«Wir glauben, die Welt steckt voller Unternehmer, die tolle Ideen haben, aber nicht die Zeit oder die Mittel, sie zu verwirklichen», erklärte der Chef von Jumpstart Fund, Dirk Ahlborn. Jumpstart Fund sei allein zu diesem Zweck gegründet worden: «Wir wollen einen Ort schaffen, wo Ideen Realität werden.»
JumpStart Fund verbinde Crowdfunding – also die Finanzierung von Projekten über das Internet – mit Crowdsourcing – also das Arbeiten an Projekten über das Internet. «Das können Ideen sein oder ein Patent». Wer sich beteilige, bekomme «Beraterpunkte», die später in eine Gewinnbeteiligung umgetauscht würden. Die Firma habe sich bereits mit Musks Firma SpaceX in Verbindung gesetzt, um die Pläne für den «Hyperloop» verfügbar zu machen.
Musk selbst hat bereits ein 57-Seiten- apier veröffentlicht, in dem das Projekt beschrieben wird. Er betonte, er habe keine Pläne, den «Hyperloop» zu bauen – sei allerdings versucht, doch einen Prototypen zu schaffen.
Zu Demaart
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