Hinsichtlich der vorgezogenen Parlamentswahlen im Oktober hat der «Mouvement écologigue» am Dienstagmorgen seine Forderungen an die Politiker gestellt. Die Umweltschutzorganisation teilte während einer Pressekonferenz mit, dass sie ein Katalog mit 13 Themen, 17 Vorschlägen und 55 Fragen an alle Parteien geschickt hat. Der «Mouvement écologique» erhofft sich, dass bis zur Eröffnung der Ökomesse am 27. September, jede Partei den Fragekatalog ausführlich beantwortet hat.
Einer der Wünsche der Umweltschutzorganisation ist es, die jeweiligen Ministerien nach den Wahlen anders als bisher zu organisieren. Vor allem ist dem Mouvement écologique die Funktionsweise des bisherigen Nachhaltigkeitsministeriums ein Dorn im Auge. Das Thema Umwelt sei in der letzten Legislaturperiode dort völlig untergegangen, stellt der Mouvement fest und spricht von einem regelrechten Versagen des besagten Ministeriums. Luxemburg hätte in den letzten Jahren eine Gelegenheit verpasst, grundlegende Fragen zum Thema Klima aufzuwerfen.
Der Mouvement écologique fordert deshalb die Politiker auf, ein Ministerium lediglich für die Ressorts Klima, Energie, Umwelt, Nachhaltigkeit und Wasserwirtschaft zu bilden. Ein zweites Ministerium soll Landesplanung und Mobilität unter seine Obhut nehmen. Des Weiteren ist der Mouvement der Auffassung, dass ein einziges Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand zuständig sein sollte. Bisher sind die Ressorts Mittelstand und Wirtschaft getrennt.
Zu Demaart
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