Seit geraumer Zeit halten sich in der rue de Strasbourg im Bahnhofsviertel der Stadt Luxemburg immer mehr Prostituierte, Drogenabhängige und Dealer auf. Die Einwohner haben es satt, deshalb wurden zahlreiche Briefe an Bürgermeister Xavier Bettel gesendet, in der Hoffnung, dass dieser eingreift.
Am Donnerstagabend versammelten sich auf Initiative der Gemeinde Luxemburg zusammen mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft die Einwohner der Straße, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Immer wieder fielen im Saal die Worte: „Wir haben es satt, jeden Morgen vor unseren Türen gebrauchte Spritzen von Drogenkonsumenten wegzuputzen oder das Blut von Schlägereien von unseren Treppen zu beseitigen.“
Prostitution
Ein ebenso großes Problem sei laut den Einwohnern die Prostitution. Zu erwähnen ist auch, dass sich in unmittelbarer Nähe eine Schule befindet. „Es kommt sogar vor, dass gebrauchte Spritzen vor der Schule liegen“, sagt eine aufgebrachte Einwohnerin.
Bürgermeister Bettel versicherte den Einwohnern, dass man Lösungen finden werde.
Zu Demaart
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