Aus der Sicht der Wasserfee Melusina wurde den zahlreichen Zuschauern ein Einblick in die Geschichte unserer Stadt gegeben. Diese reine Erzählung wurde mithilfe von besonderen Lichteffekten untermauert.
Einmal in englischer und zweimal in französischer Sprache stellte die Schauspielerin Laurence Streitz eine Zusammenfassung der luxemburgischen Geschichte vor. Dabei verzichtete sie weder auf genaue Zahlen und Fakten noch auf Anekdoten.
Wichtige Botschaften
In der Rolle der Melusina, die nach der Legende mit Graf Siegfried verheiratet war, gab die junge Schauspielerin den Zuschauern auch wichtige Botschaften mit auf den Weg. Luxemburg sei eine einzigartige Stadt, sehr vielfältig, die unterschiedlichen Nationalitäten und Sprachen die unser Land ausmachten, seien ein Gewinn.
Der Text stammt von Claude Frisoni, der damit sowohl Einheimische als auch Touristen oder Grenzbewohner erreichen wollte. Die Botschaft ist eindeutig: Wir sollen stolz sein auf die Vielseitigkeit unseres Landes, ohne jedoch die eigentlichen Wurzeln zu vergessen.
Licht und Musik als Gegengewicht
Laurence Streitz wurde als Melusina per Lichteffekt direkt auf den Bockfelsen projiziert, wo alles begann. Nach ihrer Rede fand eine beeindruckende Lichter-Show auf der Fassade des ehemaligen Gefängnisses statt. Die Produktion entstand mithilfe von Soum Phone Singharat sowie Vincent Villuis, die sich um die Grafik kümmerten. Die Schüler des städtischen Konservatoriums waren für die Musik zuständig und so entstand eine elegante Symbiose aus verschiedenen Kunstformen. Man könnte dies auch als Symbol für das Zusammenleben verschiedener Nationalitäten hierzulande betrachten. Durch die besonderen Lichteffekte wurde der Zuschauer in eine Unterwasserwelt oder auch in das Weltall entführt.
Auch was das Essen und Trinken anging, war bestens gesorgt. Unter anderem waren die libanesische und portugiesische Küche vertreten. Das luxemburgische Bier durfte da natürlich auch nicht fehlen. Ganz nach dem Motto der Vielseitigkeit konnte man beim Genießen der verschiedensten Gerichte und Desserts auch die unterschiedlichsten Sprachen hören.
„MurMur(e)s, l’éloquance des pierres“ wurde dem 1.050. Geburtstag der Stadt Luxemburg also durchaus gerecht und verschaffte den Zuschauern einen Abend ganz nach der Devise: „typisch Luxemburg“.
Zu Demaart
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