Karriere-Highlight: Der 35-Jährige gewann 2009 den prestigeträchtigen Rotterdam-Marathon. Und es war ein spektakulärer Sieg: im Spurt vor seinem Landsmann Kwambai und in der damals hinter Weltrekordler Haile Gebrselassie zweitschnellsten je gelaufenen Zeit.
" class="infobox_img" />Sein bisher schönster Moment: Duncan Kibet gewinnt den Rotterdam-Marathon 2009.
Seine 2.04.27 Stunden sind auch heute noch immer die zehntschnellste je gelaufene Marathon-Zeit; rechnet man zwei Boston-Zeiten ab (dort ist zu viel Gefälle, Weltrekorde können nicht anerkannt werden) ist es eigentlich sogar die achtschnellste. Seit 2010 wird Kibet allerdings mehr oder weniger regelmäßig von Verletzungen geplagt, und der Halbmarathon in Remich ist ein weiterer Versuch, wieder an alte Stärke anzuknüpfen.
Streckenrekord in Gefahr?
Kibets „Semi“-Bestzeit liegt bei 60.21 Minuten, erzielt 2010 in Lissabon. Der Streckenrekord in Remich liegt derweil bei 59.56 Minuten, seit 2010, aufgestellt ebenfalls von einem Kenianer: Leonard Langat. Der siegte auch 2011 und wird versuchen, am Sonntag zum dritten Mal seinen Namen ins Palmarès einzutragen.
Weitere starke Läufer sind natürlich am Start, ebenso wie bei den Damen, wo allerdings keine ehemalige Remich-Siegerin startet. Wir werden in unserer Freitag-Ausgabe ausführlich auf den traditionsreichen Luxemburger Halbmarathon, der ebenfalls als Luxemburger Meisterschaft gewertet wird, eingehen.
Festgehalten sei an dieser Stelle noch, dass man sich am Samstag (12.00 bis 18.00 Uhr) und am Sonntag (11.00 bis 13.00 Uhr) im Sport- und Kulturzentrum „Am Gewännchen“ in Remich noch nachmelden kann.
Der Stand der Voranmeldungen gestern lag bei 1.532, so dass ein Beteiligungsrekord in Reichweite sein könnte. Der steht seit 2011 bei 1.687; letztes Jahr überquerten 1.409 Läufer die Ziellinie.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können