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Auf dem niedrigstem Stand seit 2010

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Gesunkene Preise für Energie haben die Inflation in der Euro-Zone auf den tiefsten Stand seit dreieinhalb Jahren gedrückt.

Waren und Dienstleistungen in den 17 Euro-Ländern verteuerten sich im September nur noch um durchschnittlich 1,1 Prozent zum Vorjahresmonat, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte. Eine geringere Teuerungsrate gab es zuletzt im Februar 2010 mit 0,8 Prozent. Im August lag sie noch bei 1,3 Prozent.

Die Europäische Zentralbank (EZB) spricht bei Werten bis knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen.
Energie verbilligte sich um 0,9 Prozent. Grund sind sinkende Weltmarktpreise für Rohöl angesichts der schwächeren globalen Nachfrage. Dadurch sanken die Kraftstoffpreise um 4,4 Prozent. Dagegen wurden Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak um 3,2 Prozent teurer.

In Bulgarien (-1,3 Prozent), Griechenland (-1,0) und Lettland (-0,4) fielen die Preise, während sie in Großbritannien (2,7 Prozent), Estland (2,6) und den Niederlanden (2,4) am stärksten stiegen. In Deutschland lag die Teuerungsrate bei 1,6 Prozent, in Luxemburg bei 1,5 Prozent. Die EZB sieht auch in naher Zukunft keine größeren Inflationsgefahren. Mittelfristig dürfte der Preisdruck gedämpft bleiben, sagte ihr Direktor Peter Praet. Wegen der schwachen Konjunktur können Unternehmen nur schwer Preiserhöhungen durchsetzen.