In der Nähe des berühmten Steinkreises von Stonehenge im Südwesten Englands fanden Archäologen verkohlte Knochenreste aus dem Bein einer Kröte, wie die Universität von Buckingham am Dienstagabend mitteilte. Zubereitet wurde der Krötenschenkel demnach zwischen 6250 und 7596 vor Christus. Die Entdeckung sei damit «der älteste Nachweis eines gekochten Kröten-oder Froschschenkels weltweit».
Der Knochen wurde den Angaben zufolge bei einer Ausgrabung in Amesbury in Wiltshire gefunden. An der selben Stelle stießen die Archäologen auch auf verkohlte Überreste von Fischen und Auerochsen. Der Archäologe David Jacques geht daher davon aus, dass bei den damaligen Bewohnern von Amesbury neben Wildschwein und Rotwild auch Froschschenkel, Auerochsen, Lachse und Forellen auf dem Speiseplan standen – «und Brombeeren zum Nachtisch».
Zu Demaart
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