«Wir werden die Arbeitszeitverkürzung auch in Leipzig vorantreiben», kündigte Hück in der «Stuttgarter Zeitung» (Montagausgabe) an.
Die 34-Stunden-Woche war in Zuffenhausen als Ausgleich für eine wachsende Belastung in der Produktion bereits im Dezember vergangenen Jahres vereinbart worden. Damals hatte die Auto-Schmiede angekündigt, die Verkürzung bis zur Jahresmitte einführen zu wollen. Nun soll dies sukzessive bis Dezember erfolgen, wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage von AFP sagte.
Der Porsche-Betriebsratschef ging zugleich auf Konfrontationskurs zu Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth, der eine Mitbestimmung des Betriebsrats bei Werkverträgen abgelehnt hatte. «Werkverträge werden derzeit in der Industrie zur Kostensenkung missbraucht», kritisierte Hück. Deshalb seien neue gesetzliche Regelungen nötig, «die den Betriebsräten endlich Mitbestimmungsrechte in dieser bisher mitbestimmungsfreien Zone geben», sagte Hück der Zeitung. Darin sehe er eine der wichtigsten Aufgaben der neuen Bundesregierung.
Zu Demaart
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