Dienstag3. Februar 2026

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Conter: «Kennen Sie die Bommeleeër?»

Conter: «Kennen Sie die Bommeleeër?»

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Am heutigen Dienstag sitzt erneut der damalige Ermittler in der Bommeleeër-Affäre, Paul Haan, im Zeugenstand. Dieser hat eine andere Meinung zum Thema Bommeleeër.

Nach den Zeugenaussagen des früheren Untersuchungsrichters Marc Jaeger und des damaligen Ermittlers Paul Haan am Montag, werden am Dienstag weitere Zeugen im Bommeleeër-Prozess gehört.

Am heutigen Dienstag geht es erneut um den Anschlag auf den Palais de la Justice am 19. Oktober 1985 sowie um die Beschattung auf die «heiße Spur» Ben Geiben. Auch am Dienstag ist der frühere Ermittler der Bommeleeër-Affäre, Paul Haan, im Zeugenstand. Damals soll der Gendarmerie-Chef Aloyse Harpes Paul Haan kaltgestellt haben.

«Persönliches Interesse»

Haan kann sich nicht erinnern, dass es einen Schweige-Eid innerhalb der Ermittler zur Bommeleeër-Affäre gab. Vogel hatte am Montag eine entsprechende anonyme E-Mail zitiert. Die Anwältin Lydie Lorang wundert sich am Dienstag, dass Haan Ermittlungsunterlagen in der Bommeleeër-Affäre bei sich daheim hatte. Haan begründet dies mit seinem persönlichen Interesse an dem Fall.

Bei der Frage, ob Haan die Bommeleeër kenne, lehnt er eine Aussage ab. Er verrät, dass er eine andere Meinung zur Bommeleeër-Affäre habe. Doch diese will er nicht verraten: Haut net!

«Verarschung»

Nach Paul Haan tritt der Ex-Ermittler Guillaume Buchler in den Zeugenstand. Er wird zu der Reise nach Brüssel und zu dem Attentat auf den Palais de la Justice befragt. An die Reise nach Brüssel am 17. / 18. Oktober kann sich der Ex-Ermittler noch sehr gut erinnern. Er spricht von «Verarschung». Auch Staatsanwalt Oswald nimmt das Wort «Verarschung» in den Mund.

Ben Geiben habe man in Brüssel nicht getroffen, so Buchler. Auch sei keine Verbindung zwischen Geiben und dem Anschlag auf das Justizgebäude festzustellen, so Buchler. Er sieht Jos Steil als einen möglichen Verdächtigen. Auch spricht er von einer Mauer zwischen Polizei und Geheimdienst.

Auch Ex-Ermittler Lucien Linden wird als Zeuge gehört. Er war als dritter Unteroffizier mit auf der Reise nach Brüssel. «Wir waren völlig umsonst in Brüssel». Linden erwähnt Harpes Aussage, man solle eine Mauer bauen, damit niemand etwas erfährt. Demnach sollte das ganze Wissen direkt an die Gendarmerie-Führung weitergeleitet werden.

Am Mittwoch tritt der Ex-Geheimdienstler Kaudé in den Zeugenstand.