Dieses Jahr ging die Botschaft eine Zusammenarbeit mit dem Dachverband „Theater-Federatioun“ und dem Kulturministerium ein. Daraus entstanden sechs Abende voller luxemburgischem Flair in den Berliner Theatern.
Web:
www.theater.lu
Vom 21. bis 26. Oktober fand in Berlin das Festival „Luxemburg ist Theater“ statt. Dabei ging es darum, das luxemburgische Theater in der deutschen Metropole bekannter zu machen.
In der Tat gibt es eine gute Zusammenarbeit zwischen deutschen und luxemburgischen Theatern. Die Woche fing beispielsweise mit dem Stück „Glaube Liebe Hoffnung“ von Ödön Horváth an, einer Koproduktion der Volksbühne mit unter anderem den „Théâtres de la ville de Luxembourg“. Dieses Stück kann sich das luxemburgische Publikum Mitte November auch in der Hauptstadt des Großherzogtums ansehen.
Hochwertige Zusammenarbeit
Die luxemburgische Botschaft, das Kulturministerium und die „Theater-Federatioun“ schafften es, für dieses Projekt sechs renommierte Berliner Theaterhäuser mit ins Boot zu nehmen, darunter das Schlosspark-Theater, das Theater an der Parkaue, das Deutsche Theater und das Berliner Ensemble.
Das luxemburgische Festival lockte zahlreiche Besucher ins Theater, und die Plätze waren stets bis zum letzten besetzt. Unter die Zuschauer mischten sich auch zahlreiche luxemburgische Studenten.
Nach den Vorstellungen konnten die Besucher luxemburgischen Wein und andere gastronomische Köstlichkeiten aus dem Großherzogtum genießen. Nach den Aufführungen von „Kasper Häuser Meer“ und „Schwarze Sonne scheine“ fand jeweils ein Nachgespräch mit den Autoren Felicia Zeiler und Albert Ostermaier statt. Zahlreiche Zuschauer nutzten die Gelegenheit, um Fragen zu stellen oder ihre Bewunderung auszusprechen.
Während des Festivals hatten luxemburgische Regisseure und Schauspieler die Möglichkeit, ihr Können in einer Millionenstadt unter Beweis zu stellen. Erwartet wurden etwa 1.500 Zuschauer – eine gute Werbung für die luxemburgischen Theaterhäuser.
Erwartungen wurden übertroffen
Die Stücke der vier mitwirkenden Theater, „Les Théâtres de la ville de Luxembourg“, „Théâtre municipal de la ville d’Esch“, „Théâtre national de Luxembourg“ und „Traffo CarréRotondes“, hatten in Berlin großen Erfolg. Die Zuschauer waren begeistert von der hohen Qualität der Vorstellungen.
Die Arbeit, die hinter diesem Festival im Ausland steckt, hat sich für die Luxemburger Theater also mehr als bezahlt gemacht. Und die Berliner haben eine neue Seite der großherzoglichen Kultur kennengelernt.
Zu Demaart
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