Montag12. Januar 2026

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Bitte mehr Finanzbildung an Schulen

Bitte mehr Finanzbildung an Schulen
(dpa)

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Aus einer aktuellen Studie der ING geht hervor, dass viele Menschen in Luxemburg sich wenig Finanzkompetenz zutrauen. Die meisten Befragten fordern einen Finanzunterricht an Schulen.

In einer eurpäischen Studie der ING wurden in diesem Jahr in 12 Ländern insgesamt 12.000 Menschen, darunter in Luxemburg, zu aktuellen Themen der Finanzindustrie befragt. Beim Thema Finanzbildung gibt es hierzulande große Unterschiede.

77 Prozent der Bürger hierzulande beantworteten die Frage «Sind Sie der Meinung, dass die Bürger Finanzunterricht erhalten sollen?» mit «Ja» und lagen damit nahe am europäischen Durchschnitt (76 Prozent). In der Realität erwarben jedoch nur 21 Prozent der Luxemburger ihre Kenntnisse in der Schule, während dies im europäischen Durchschnitt nur für 13 Prozent gilt. Mit diesem Ergebnis liegt Luxemburg hinter Österreich (25 Prozent) auf dem zweiten Platz, heißt es am Mittwoch im aktuellen «ING International Survey».

Auf die Frage nach den übrigen Quellen neben der Schule für den Erwerb oder die Erweiterung ihrer Finanzkenntnisse gaben die Befragtens folgendes an: 26 Prozent der Befragten erwähnten Familie und Freunde (europäischer
Durchschnitt: 20 Prozent). 17 Prozent gaben an, sich dieses Wissen autodidaktisch über das Internet und andere Medien angeeignet zu haben (europäischer Durchschnitt: 17 Prozent) und 11 Prozent konsultierten Fachbücher (europäischer Durchschnitt: 11,2 Prozent).