Insgesamt 20 Geschäfte machten am 5. September in der Hauptstadt und in Esch/Alzette auf einmal dicht. 70 Personen waren von den Schließungen betroffen. Hinter dem Massenkonkurs stand die FCPE-Gruppe, die über andere Unternehmen unter anderem Luxusmarken wie Geox, Loft, Comptoir des Cotonniers oder Gérard Darel vertrieb. Am vergangenen Donnerstag hieß es, dass Nachfolger für die meisten Läden gefunden wurden.
Die betroffenen Läden sind wieder vermietet, berichtet am Mittwoch «Paperjam. In den meisten Fällen werden die Geschäfte im Franchise-System eröffnet, heißt es. Das entlassene Personal soll dort, wo die gleichen Marken bleiben, teilweise übernommen werden. «Marc by Marc Jacobs» hat am Dienstag seine Türen bereits geöffnet. Eine Friseurkette lässt sich in einem der noch leeren Räumlichkeiten nieder.
Die Meldung der Pleitewelle im September in der Innenstadt von Luxemburg sorgte für heftige Reaktionen auf allen Seiten. Von einem Imageschaden war die Rede. Besonders kritisiert wurden die hohen Mietpreise für Geschäfte in der Stadt
Zu Demaart
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