Montag12. Januar 2026

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Die Nacht der Hexen und Untoten

Die Nacht der Hexen und Untoten
(F. Aussems)

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In der Nacht zu Allerheiligen tobten wieder Geister, Hexen und Gruselmonster durch Luxemburg. Mit Grusel-Kostümen, Musik und Tanz wurde im ganzen Land gefeiert.

Halloween in Luxemburg hat sich mittlerweile zum absoluten Wirtschaftsmotor entwickelt. Vor wenigen Jahren noch wurde das Fest verschmäht, jetzt gehört es zum fixen Party-Kalender. Die Leute geben viel Geld für das Grauen aus, sehr zur Freude der Geschäftsleute im Land.

Halloween wird am 31. Oktober gefeiert, dem Vorabend des Allerheiligentages, englisch «(All) Hallows‘ Eve(ning)». Die Tradition, schauerlich grinsende Kürbisköpfe aufzustellen, hat ihren Ursprung in einem Fest der Kelten. In der irischen Mythologie kommen Gestorbene in dieser Nacht aus dem Totenreich zurück.

Kein Freund der Kirche

Einwanderer aus Irland brachten Ende des 19. Jahrhunderts Halloween als Masken-Brauch in ihre neue Heimat USA. Halloween wird dort mit Umzügen, Schabernack und Grusel-Partys gefeiert. Aus Amerika kam der Brauch zurück nach Europa.

Die Kirchen sehen den Geister-Boom kritisch. Katholiken fürchten, die Spaßkultur zerstöre ihr Totengedenken an Allerheiligen und Allerseelen (1./2.11.).