Mit einer jährlichen Rate von 1,2 Prozent liegt die Inflation deutlich unter den von der Europäischen Zentralbank als preisstabil angesehenen rund zwei Prozent.
Vor allem die gefallenen Preise für Benzin und Diesel haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.
Im Vergleich zum Oktober des vergangenen Jahres lagen die Preise für Energie um rund einen Prozentpunkt niedriger.
Alkohol und Tabak verteuern sich stark
Die größten Auswirkungen auf die sinkende Inflationsrate hatten Diesel und Benzin. Aber auch die fallenden Preise für Erdgas und Heizöl nahmen Druck von der Preisfront.
Im Oktober kostete Benzin fünf Prozent und Diesel 3,7 Prozent weniger als noch im September, Heizöl verbilligte sich ebenfalls um fünf Prozent.
Pauschalreisen und frisches Gemüse wurde im Oktober ebenfalls günstiger.
Steigende Preise hingegen verzeichneten andere Kategorien, vor allem Lebensmittel und nicht alkoholische Getränke. Sie verteuerten sich um 2,8 Prozent im Vergleich zu Oktober 2012.
Alkohol und Tabakwaren hingegen stiegen mit 4,36 sehr stark im Preis, während sich Bekleidung und Schuhe lediglich um 0,96 Prozent verteuerten.
Für eine Besuch im Café oder in einem Restaurant mussten die Gäste 2,55 Prozent mehr Geld auf den Tisch legen als noch vor einem Jahr.
Auch Freizeit- und kulturelle Aktivitäten verteuerten sich um 2,45 Prozent. Günstiger hingegen wurde neben der Energie vor allem die Kommunikation. Die Preise fürs Telefonieren und Internetverbindungen sanken im Schnitt um 0,7 Prozent im Vergleich zum Oktober 2012.
Etwas günstiger wurden aber auch die Kosten für den Transport, was vor allem an den gesunkenen Preisen für Kraftstoffe liegen dürfte.
Zu Demaart
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