«Es sieht gut aus, wir behalten oder bekommen in vielen Unternehmen das Sagen. Dabei hat uns die Konkurrenz nicht verschont», hieß es. Zufriedene Gesichter also im „Arizona“ gleich gegenüber der Gewerkschaftszentrale in der hauptstädtischen Avenue Monterey.
Exzessive Gefühle geben die Banker jedoch nicht preis. Das entspricht einerseits nicht ihrer gewerkschaftlichen Kultur, ist auf der anderen Seite jedoch auch bezeichnend für den sehr weit gefächerten Finanzsektor mit seinen rund 58.000 Arbeitnehmern, von denen rund die Hälfte nicht in Luxemburg wohnt.
Ähnlich sieht auch das Bild der Delegationen aus. Deshalb muss sich die deutsche Bankerin, die hier ihre Wahl feiern will, sich über weite Strecken mit ihrem Handy zufrieden geben, weil sie keinen kennt und nur schwer ins Gespräch kommt. Bedauert wird auch, dass die jungen Leute sich nur schwer mobilisieren lassen. Man warte im Betrieb das Resultat ab und fahre dann nach Hause.
Marc Glesener, der langjährige Präsident der Aleba, ist angesichts der harten Konkurrenz, froh über das Ergebnis. Es beweise, dass man gute Kandidaten ins Rennen geschickt habe und bestätige die Politik des Dialogs.
Zu Demaart
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