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126 Asylbewerber im Oktober

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126 Asylbewerber im Oktober. Die Zahl der Asylbewerber ist weiter gestiegen. Im September hatten 119 Personen einen Antrag gestellt.

911 Menschen haben in den ersten zehn Monaten dieses Jahres einen Asylantrag in Luxemburg gestellt. 2012 waren im selben Zeitraum 1.868 Anträge verzeichnet worden. Im Monat September waren 119 Anträge beim Außenministerium eingegangen.

Die meisten Antragsteller im Monat Oktober kommen aus aus den Balkan-Ländern, allen voran Bosnien-Herzegowina (36), vor Montenegro (16) und der ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (12). Aber es wurden im Oktober auch 8 Anträge von Nigerianern eingereicht. Albanien und Serbien zählen 9 Antragsteller, der Iran 5, Algerien und Marokko jeweils 4. Insgesamt gingen 85 Anträge aus Europa, 32 aus Afrika und 9 aus Asien beim Außenministerium ein.

Bürger aus den Balkanstaaten stellen immer noch die Mehrheit aller Asylbewerber dar: Kosovo (133), Bosnien-Herzegowina (129), Montenegro (96), Albanien (61) und Serbien (45). Unter anderem 50 Tunesier, 44 Nigerianer, 28 Irakis und Weißrussen sowie 30 Algeriern und 25 Bürger der ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien stellten in den ersten zehn Monaten deises Jahres einen Antrag beim Außenministerium.

Nur geringe Erfolgsaussichten

Eine Aussicht auf das Flüchtlingsstatut haben jedoch nur die Wenigsten. 1189 Entscheidungen wurden bisher in diesem Jahr gefällt. Nur 117 Asylbewerber durfen bleiben. 584 Personen gingen bis Oktober in ihr Ursprungsland zurück, die meisten, 525, freiwillig. 59 wurden zwangsausgewiesen. Zurück nach Bosnien-Herzegowina gingen bisher 156 Personen, nach Serbien 142, nach Montenegro 95 und in den Kosovo 91.

Das Dublinabkommen sieht vor, dass abgewiesene Asylbewerber wieder in das Land zurückgeführt werden, in das sie als erstes in die EU eingereist sind. So wurden im Oktober jeweils eine Person nach Italien, Belgien, Deutschland, Frankreich, die Schweiz, die Niederlande und Litauen ausgewiesen. Insgesamt wurden in diesem Jahr schon 146 Asylanten in andere EU-Staaten zurück geschickt. Auf anderen Seite
wurden bisher wurden 45 Menschen durch das Abkommen nach Luxemburg gebracht.