LUXEMBURG – Am Freitagnachmittag fanden sich eine ganze Menge Schüler in den Hallen der Luxexpo zusammen. Die meisten liefen erst einmal ziemlich planlos umher, bis sie sich einen Überblick verschafft und das Prinzip verstanden hatten.
In der ersten Halle waren die Universitäten und Hochschulen, den Ländern nach eingeteilt, vertreten. Nützliche Informationen zur Anmeldungsfrist sowie zu den Einschreibegebühren konnte man hier erlangen. Auch die Studentenvereinigungen aus den verschiedenen Städten hatten jeweils ihren eigenen Stand. Die hier vertretenen Luxemburger Studenten, die das ganze Anmeldungsprozedere sowie die Suche nach einer Wohnung und einem eventuellen Studentenjob im Ausland bereits hinter sich haben, wurden von den Schülern ausgequetscht. Sie gaben ihre Erfahrungen aus erster Hand weiter und versicherten, dass alles überhaupt nicht so schlimm sei wie erwartet. Alle sprachen sie in höchsten Tönen von ihrer Universität und bestätigten ihre Zufriedenheit.
Berufswahl
In der zweiten Halle dann waren Firmen sowie Berufsverbände anzutreffen. Schüler, die bereits einen bestimmten Berufswunsch haben, konnten hier mit Professionellen aus den verschiedenen Bereichen reden. Und auch wer noch überhaupt keinen, oder nur wenig Plan hatte, was er später einmal werden will, konnte sich einen Überblick über die Berufsauswahl verschaffen und sich vielleicht für das eine oder andere begeistern.
Worüber sich nicht nur Schüler, sondern auch bereits Studierende sowie der Cedies in diesem Jahr Sorgen machen, ist die Ungewissheit, was die Studienbeihilfe anbelangt. Zu diesem Zeitpunkt weiß noch keiner so genau, was damit passieren wird. Nur eines ist gewiss: die staatliche Studienbeihilfe wird gekürzt. Für jeden, der im nächsten Jahr studieren möchte, oder es bereits tut, wirft dies viele Fragen auf, welche heute jedenfalls nicht beantwortet werden können. Am Ende sind jedoch die meisten Besucher der „Foire de l’étudiant“, trotz dieser bedrückenden Nachricht, gestern mit einer mit Broschüren gefüllten Tüte und ein bisschen mehr Plan für ihre Zukunft nach Hause gegangen.
Zu Demaart
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