Samstag31. Januar 2026

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Französin Nouy als Chefin der Bankenaufsicht

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erwartungsgemäß die Französin Danièle Nouy für den Chefposten an der Spitze der neuen Bankenaufsicht für die Eurozone nominiert.

Die EZB gab ihre Entscheidung für die derzeitige Generalsekretärin der Aufsichtsbehörde der französischen Zentralbank am Mittwochabend bekannt. Allerdings muss die 62-Jährige noch vom Europäischen Parlament bestätigt werden. Eine Anhörung Nouys vor den EU-Volksvertretern ist den Angaben zufolge für den 27. November im Wirtschafts- und Finanzausschuss angesetzt. Sie soll ihren neuen Job spätestens im Januar antreten.

Die einheitliche europäische Bankenaufsicht bei der EZB soll Ende kommenden Jahres die Arbeit aufnehmen. Sie ist ein Pfeiler der sogenannten europäischen Bankenunion, zu der auch ein einheitlicher Abwicklungsmechanismus inklusive eines gemeinsamen Abwicklungsfonds gehören.

Aufgabe der Bankenaufsicht ist es, die 130 wichtigsten Kreditinstitute der Eurozone zu überwachen. Da die Führungsriege der EZB bislang ausschließlich aus Männern besteht, stand die Notenbank unter dem Druck, möglichst eine Frau an die Spitze der neuen Aufsichtsinstanz zu hieven.