Es sei „unglücklich“ gelaufen, dass man Stahl aus dem Ausland einführen müsse, um ein Stadion in den USA zu bauen, bedauert die lokale Bergbau-Branche. Es sei bedauerlich, dass das Stadion nicht so designt werden konnte, dass alle Stahlprodukte in den USA hergestellt werden können, wird der Präsident der „MNIron Mining Association“, Craig Pagel, auf der Internetseite wdio.com zitiert.
Auch aus der US-Politik kamen kritische Stimmen zum Import des Stahls aus Luxemburg. So hat ein ehemaliger Politiker der Republikaner, Tom Rukavina, die Nutzung von importiertem Stahl als „sündhaft“ bezeichnet, schreibt kansascity.com. Zudem erwähnt die Webseite einen Politiker der Demokraten, der eine Made-in-the-USA-Klausel in dem Regelwerk zum Bau von Stadien gefordert hat.
Qualitätsprodukt aus Luxemburg
Laut den Minnesota-Sportbehörden soll ArcelorMittal-Luxemburg 3.600 der zum Bau benötigten 18.000 Tonnen Stahl liefern. Das berichtet northlandsnewscenter.com.
Dass Stahlträger von Luxemburg in die USA verschifft werden müssen, liege an der Qualität der Produkte. In den USA würden keine derart langen Stahlträger (Stahlqualität: „grade 65“) hergestellt, wie sie für die Dachkonstruktion des Stadions benötigt werden.
80 Millionen Dollar für Stahlgerüst
Schließlich wird die lokale Bergbaubranche aber mit den importierten Stahlprodukten leben können. „Die gute Nachricht ist, dass der Stahl wenigstens von einer der Firmen kommt, die eine Eisenerzmine im Nordosten Minnesotas betreiben“, wird Craig Pagel, weiter von wdio.com zitiert.
Das neue Mehrzweck-Stadion namens „Vikings“ soll im Jahr 2016 fertiggestellt sein. Insgesamt eine Milliarde Dollar soll das Stadion kosten. Etwa 80 Millionen Dollar sind allein für die Stahlkonstruktion vorgesehen.
Zu Demaart
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