Für Maurice Owens hatte sein Versuch, eine Versicherungsgesellschaft zu betrügen, böse Folgen. Dabei meinte der US-Amerikaner, vorsichtig genug gewesen zu sein. Owens behauptete, vergangenen August im U-Bahn-Fahrstuhl der Potomac-Avenue-Station in Washington auf einer Bananenschale ausgerutscht zu sein und sich bei dem Sturz verletzt zu haben. Laut seinen Angaben sei er beim Aussteigen «völlig unerwartet» über den Abfall am Boden ausgerutscht. Seit dem Unfall leide er an schweren Schmerzen an der Hüfte und am Bein.
Owens forderte von der Metro-Gesellschaft 15.000 Dollar Schmerzensgeld. 4.500 Dollar habe er bereits an Ärztekosten ausgegeben, hieß es in der Klage. Doch die Versicherungsgesellschaft roch Betrug – und hatte recht, wie die «Washington Post» schreibt. Nach monatelangen Ermittlungen wurde nun das Video der Überwachungskamera im Lift ausgewertet.
Boden war sauber
Auf dem Filmchen ist klar zu sehen, dass der Boden sauber war, als Owens in den Aufzug stieg. Der Mann bemerkte jedoch, dass er gefilmt wurde. Nach einem kurzen Blick Richtung Kamera drehte er sich mit dem Rücken zur Linse. Nach wenigen Sekunden trat Owens einige Schritte zurück – und plötzlich war das Corpus Delicti klar zu sehen.
Maurice Owens muss nun selbst eine Strafe wegen des versuchten Versicherungsbetrugs zahlen.
Zu Demaart
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