Mit Unterstützung des Familien- und Integrationsministeriums und der EU organisiert der OLAI („Office luxembourgeois de l’accueil et de l’intégration“) nun eine Kampagne, um alle potenziellen Wähler dazu zu bewegen, sich für die Wahl vom 25. Mai einzuschreiben. Die EU-Ausländer in Luxemburg haben dabei grundsätzlich zwei Möglichkeiten: sie können sich entweder bei ihrer Botschaft (oder dem zuständigen Konsulat) für eine Teilnahme an der Wahl in ihrem Ursprungsland melden oder sich in die Listen in Luxemburg einschreiben und hier die sechs Europaparlamentarier mitbestimmen. Hierfür müssen sie allerdings bis zum 27. Februar erfasst sein.
Die Luxemburger unterliegen übrigens – auch wenn die Europawahl diesmal zeitlich getrennt von der Kammerwahl stattfindet – der Wahlpflicht.
Die Kampagne, die auf allen verfügbaren Medien laufen soll, steht unter dem Motto „Je peux voter, donc je m’inscris“.
Mitbestimmungsmöglichkeit nutzen
An der Pressekonferenz am Dienstag nahm neben der neuen Familienministerin und den Vertretern des OLAI auch Astrid Lulling in ihrer Funktion als Quästorin des Europaparlaments teil, die ebenfalls einen Aufruf an die Betroffenen richtete, sich in die Listen einzuschreiben. Die Arbeit des Europaparlamentes habe immer stärker Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Die Mitbestimmungsmöglichkeit der Wahl sollte auch aus diesem Grund genutzt werden.
Weiter war zu erfahren, dass am 8. Februar ein nationaler Einschreibetag in den Kommunen stattfinden soll (mit verlängerten Öffnungszeiten); allerdings ist noch nicht klar, wie viele Gemeinden sich an dieser Aktion beteiligen werden.
Zu Demaart
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